B E R G H E I M A T

Samstag, 18. Juni 2016

In einer Regenpause durch den Westwandsockel / Solstein

Servus,
nach den Wetterkapriolen der letzten Wochen nutzten wir heute den angesagten trockenen Vormittag um eine leichte, nicht zu lange Alpinkletterei anzugehen : Westwandsockel des Solsteins / mit 11 Seillängen / Stelle V+ und VI+  Rest meist III bis IV
 
Zwar keine Sonne aber wenigstens ( noch ) trocken

Obwohl es gestern noch munter regnete wollten wir die Gelegenheit nicht verstreichen 
lassen und starteten mit den Radl vom Parkplatz / Riedboden kurz vor der Grenze ( Scharnitz ). 
Bei der Auffahrt gab es noch a bisserl Sonnenschein
In den Ort und links in Richtung Karwendeltäler, weiter am Wiesenhof vorbei zur Gleirschhöhe um kurz danach hinunter zur Isarbrücke zu rollen. 
 
Auf der anderen Talseite kurz steiler hinauf bis noch vor der Amtssäge der Weg rechts zur Kristenalm abbog. 

Über diesen ... an der Alm vorbei bis kurz nach einem Bachlauf für die Radl Schluss war. 
 
Man kommt mit dem Radl recht nah an die Wandflucht heran
Weiter zu Fuß durch den Jöchlwald bis in den Bachlauf unter dem Westwandsockel ... 

... hier vom Steig ab und kurz im Schotterbett bis uns eine Rinne links hinauf zum Einstieg führte.

 
Der Fels war zu unserer großen Freude als trocken zu bezeichnen – fein / so nicht erwartet, die Wolken über den umliegenden Berge mahnte uns aber nicht zu lange rumzutrödeln !
Also legten wir los. Die Kletterei ging gut von der Hand und die zahlreichen Hakl wiesen uns den Weg. 


Die Seillängen waren meist recht kurz so das wir uns heute für einen 30 Meter Einfachstrick entschieden hatten – das genügte vollauf. 


Wird's Wetter halten ??

Die zwei möglichen A° Stellen gingen auch in freier Kletterei und so waren wir recht schnell durch die Route hindurch. 





Nachdem alles verpackt war ging’s an den Abstieg. 


Die dazugehörige Beschreibung blieb im Rucksack ... wir verließen uns lieber auf unserer eigenes Gespür. Durch die zahlreichen Wildwechsel, Rinnen und Latschenschneisen kamen wir gut voran –



- immer links und leicht abwärts. Das Solsteinhaus kam schon bald in unserer Blickfeld ... nun begann es noch Hagelkörner auf uns zu rieseln  ... 




... diese verwandelten sich später in Regen und dieser ließ uns noch schneller in Richtung Haus flüchten. 

Drunten im Inntal scheint die Sonne !

Nach der Einkehr, das Wetter hatte sich wieder a bisserl beruhigt, brachten wir den kurzweiligen Abstieg zum Forstweg und unseren Radl hinter uns. 

Bei anfangs leichtem Regen fuhren wir hinunter ins noch trockene Scharnitz.
-- Schöne, nicht sehr ernsthafte Tour
-- Nach der Zufahrt ( 16 Km ) recht kurzer Zustieg zum Einstieg
-- Perfekt abgesichert mit je 2 Hakl an den Ständen ( abseilen möglich )
-- Gute, bequeme Standplätze
-- Teils sehr kurze Seillängen ( 30 Meter Seil genügt – die mit 32m angegebene Seillänge ist kürzer ! )
-- Die 2 kurzen schwereren Stellen sind wohl auch A° möglich dann nur IV A°
-- Die V+ Stelle ist ein kleiner Wulst ( Schnürl dat drinhängen ) / die VI+ geht rechts der Hakl gut
-- nicht immer ... aber meist guter Fels
Gruß Daniel, im Karwendel mit Ralf

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