B E R G H E I M A T

Samstag, 20. Oktober 2012

' VIA FunConnection ' / 15 von 28

Servus,
eine Neutour in den Loferer, das wollten wir uns anschauen :
' Via FunConnection '  28 Seillängen  Stelle VII Rest leichter
Start um 5 Uhr in MCHN, auf leeren Straßen über Kössen zum Pillersee und weiter auf kleiner Straße zum Halslbauer ( Grieseltal Jause ).
Im ersten Morgengrauen stiegen wir nun lt. der Beschreibung in 2 Std hinauf zum Einstieg knapp über dem Hafenloch. Nachdem wir uns fertig gemacht hatten ( Rucksäcke nahmen wir mit ) stiegen wir um 9.30 Uhr in die im unteren Teil noch schattige Wand ein. Die ersten 3 Seillängen waren gleich abgespult und so querten wir in der 4ten Seillänge nach rechts zur Orginalroute ( gerade über die leichte Linksvariante schaut der Fels nicht so toll aus ). Jetzt gings kurz nach dem Stand über die kurze und einzige VII ner Stelle hinauf ( kurzer Piaz ) und im weiteren Verlauf über 2 weitere knifflige Stellen zum Standplatz. Auch in der nächsten Seillänge war noch mal kurz eine VI + drin ....... danach wurde es deutlich leichter ( und brüchiger ). Dank der gut sichtbar angebrachten Haken, teilweise mit Schlingen war die Orientierung kein Problem. Über die splittrige Rampe ( 11te ) gings empor zum Beginn der 15 ten Länge ( VI ), hier steilt es sich nochmal auf : ' O - Ton, Topo : rustikal + steil - aber schön / lose Blöcke ' Also stieg in mit etwas mulmigem Gefühl durch die losen Blöcke hinauf - der eine odere ander Stein suchte die Tiefe - im Oberen Teil der Länge am vorletzten Haken passierte es dann : Ein entscheidender Griff brach mir aus ...... und es ging abwärts : leider kein freier Fall ..... sondern nach ca. 5 Metern Fallhöhe ein Absatz - hier traf ich als erstes mit dem Gesäß auf, dabei staute ich mir natürlich noch sauber die Wirbelsäule / das waren Schmerzen ... vom Feinsten. Nach dem ersten Schreck ließ mit der Tobi etwas zu einem Zwischenhaken ab, nachdem ich mich etwas erholt hatte sicherte ich ihn zu mir herauf und er stieg die restliche Länge zu Ende. Als ich die paar Meter im Nachstieg zu ihm empor kletterte merkte ich ... da geht heut nicht's mehr.

Glück im Unglück : Hier war genau am Ende der Länge ein bequemer Gratabsatz Pkt. 2150 m ( zum etwas Erholen ) und das Topo wies auf einen Notausstieg hin. Also stiegen wir weglos am schlappen Seil über leichten Fels und Bänder nach links unterm Primispfeiler hinaus zum Gratverlauf Geiselhorn - Reifelhorn. Nun stiegen wir wieder auf unsere bequemen Schuhe um und erreichten durch queren des verkarsteten Gelände das Wehrgrubenjoch, nun weiter über den markierten Ewigkeitsweg durchs Laastal hinunter nach Weißleiten. Am Ortseingang leiteten uns Wegweiser über einen schönen Weg ( links ) zurück ins Grieseltal und zum Auto - Mensch war ich froh !! endlich zu sitzen und den Rücken etwas zu entlasten.
-- Lange Unternehmung ( Zustieg gute 2 Stunden - Kletterei 6 - 8 Std./ bei Komplettdurchstieg - Abstieg 3 Stunden
-- Ärgerlich, wir waren bis zu dem Maleur so gut in der Zeit
-- Gute Absicherung
-- Fels teilweise brüchig
Beim Zustieg

Im wilden Hafenloch

Aussicht vom Einstieg

Grün - unsere Linie / Bild v. Page d. Schmidt Zabierow Hütte

Im untersten Teil

A bisserl bröselig / hinten in der Sonne der Zustieg

Quergang in der 4 ten Länge

Kurz vor der VII ner Stelle

Auch die 6 te Länge ist schee

Die Oktobersonne brennt ganz schön - Durst

Die Rampenlänge

Die ' Rustikale ' mit den losen Blöcken

Am Pkt. 2150 m - leider Schluß für Heut


Nach dem Rausqueren, am Gratverlauf - markant der Bischof

Über die Dolinenfelder zum Wehrgrubenjoch

Langer und heute langsamer Abstieg durchs Laastal

Im Weißleiten, noch 0,5 Std zum Auto
Gruß Daniel, am Berg mit Tobi

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