B E R G H E I M A T

Samstag, 9. Februar 2013

Schneidjoch

Servus,
 
nach den starken Schneefällen der letzten Tage ging mal wieder nicht was wir ' wollen ' sondern nur das was ' geht '. Dazu kam das der LLB nicht zu zackigeren Touren einlud. Also mußte mal wieder ein eher harmloserer Gipfel als Ziel gesucht werden, unsere Wahl fiel auf's Schneidjoch. Versteckt nördlich hinterm Guffert wird er nicht sooft im Winter besucht, da die im Netz und in diversen Skiführern beschriebene Route etwas anders ( 2 Std. eher flach über die Ludernalm ) verläuft.
Hier hat's gut Schnee
 
Wir starteten an der Straße die nach Steinberg führt beim Beginn des Filzmoostal ( Tafel - Weg zur Gufferthütte ).
Hier gings nun anfangs auf einer Spur, eher flach in Richtung Schneidjoch. Nach ca. 30 Minuten  zweigten wir auf einem leicht nach rechts unten führenden Weg ab ..... in schwerster Spurarbeit anfangs noch kurz flach über die Brücke ( Filzmoosbach )
An der Brücke
und noch ein Stück auf dem vermuteten Forstweg ostwärts. Hier nun an geigneter Stelle links die steile Stufe hinauf zu den Freiflächen unterhalb der Schlag Niedernalm ( sieht man schon beim Zustieg in den Flachstück am Beginn der Tour / 2 Hütten ). Jetzt hieß es sich hochkämpfen ..... durch die schier grundlose weiße Pracht legten wir unsere Spur in stetigem Wechsel des Vordersten. An der schon leicht verfallenen Alm machten wir nur kurz Rast - wir hatten ja noch einiges vor uns. Weiter gings in gleicher Schinderei bis zu einem querlaufenden Forstweg, diesen überschritten wir und spurten weiter ...... immer eher etwas rechtshaltend. In der Zwischenzeit hatte eine 4 köpfige Gruppe zu uns aufgeschlossen. Diese übernahm nun für kurze Zeit die Spurarbeit .... bis zum Erreichen des Rückens. Da ihnen dann doch wahrscheinlich die Motivation abhanden kam übernahmen wir wieder die Führung und spurten über den Westrücken direkt auf den felsigen Gipfelaufbau zu. Von rechts gings zu den kleinen Felsstufen südlich des Gipfels, hier ließen wir die Ski stehen und stiegen die letzten Meter zu Fuß ...... zum höchsten kreuzlosen Punkt. Hier droben gruben wir uns etwas ein um unsere Gipfelrast ohne den kalten Wind genießen zu können. Trotzdem = eisig war's !
Also wieder zurück zu den Skiern und Beginn der Abfahrt - im Großen und Ganzen so wie der Aufstieg ( am Westrücken ein paar kurze  Gegenanstiege ). Pulverschnee bis zum Abwinken ! Auch das letzte Gleitstück zurück zum Auto ging Dank des kalten Schnees ganz gut. Am Auto angekommen zeigte sich das Schneidjoch in voller Sonnenbestrahlung : Fazit - wir waren wohl heute zu früh dran, wären wir später hätten wir eine Spur + Sonne gehabt !
 
-- Hatten heute Pulverschnee ohne Ende, eigentlich a bisserl zuviel.
-- Bis auf ein paar wenige Minuten Sonne, meist leichter Schneefall.
-- Brauchten für die 900 Hm Schneefräserei fast 3,5 Std.
-- Auf weitere Zugaben hatten wir heut keine Lust mehr
 
Jetzt wird's ernst

Der Erste hat gut zu kämpfen

Hinten wird sich kurz ausgeruht

In der maroden Schlag Alm
Am Beginn des Rückens

Das letzte Stück, droben der felsige Gipfelaufbau

Hias, etwas vom Aufstieg gezeichnet

Warmer Tee hilft


Toni hat's sich gemütlich gemacht


Kurz hinab zu den Ski

Unwirtliche Bedingungen


Jetzt hat's Sonne / im Kreis die Schlagalm und Anstieg über den Westrücken

 
Gruß Daniel, beim wühlen mit Hias, Tobi und Toni

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