B E R G H E I M A T

Sonntag, 10. November 2013

Geierstein über Ramlsschnaken


Servus,
da ich Gestern, bei dem Sauwetter einen berglosen Samstag verbrachte zog ich heut zu einer kleinen Abenteuertour los. Ziel war der Geierstein weglos von Süden, an den Felsformationen der Ramlsschnaken vorbei ( Kennt keiner - ich bis heute auch nicht ). Die Felsen waren mir zwar schon früher aufgefallen, im Netz fand ich aber keine weiteren Infos ... genau das ' Richtige ' für einen Schlechtwettertag.
Rot - Auffahrt // Rot/Weiß - Aufstieg // Blau - Zugabe
Start : Über Tölz gings auf der Straße weiter nach Lenggries, kurz danach links ab : Lenggries Süd / Hohenburg. Kurz nach dem Friedhof / links ließ ich meinen Wagen stehen ( man spart sich die Parkgebühr am Beginn des Hirschbachtals ).
Geierstein, rechts die Ramlsschnaken
Auffahrt : Nun mit dem Radl hinein ins Hirschbachtal, anfangs noch recht flach. Später schnürt sich das Tal etwas zusammen und auch der Weg wird nun steiler. Stets am Bach entlang ... der Abzweig zum Sulzersteig bleibt rechts liegen. Kurz danach wird das Tal wieder weiter, bei einem Marterl kommt von links im spitzen Winkel ein Forstweg herab. Diesem folgen ... an den zwei folgenden Verzweigungen stets links fahren. Jetzt gehts etwas abwärts ( Blick auf die Felsen der Ramlsschnaken ) ... bevor der Weg wieder ansteigt - Radldepot. ca. 8 Km
Durch's  Hirschbachtal

Erster Blick zu den Ramlsschnaken
Aufstieg ( weglos ) zum Ramlsschnaken : nördlich durch den Wald, über bemooste Steine auf eine Felswand zu. Hier stieg ich linkshaltend über den steilen Hang unter den Beginn einer breiten Rinne. Dieser folgte ich nun aufwärts - ausrutschen sollte man hier lieber nicht ! Obenraus wird's immer steiler. Die Ramlsschnaken bestehen aus 3 Felstürmen, einem Westlichen einem Östlichen und einem etwas niedrigerem, vorgebautem mit einem kleinen Kreuz auf der Spitze. Ich stand nun droben auf der Nordseite des Westlichen Turms, ein Aufstieg über die letzten, felsigen ca. 30 Hm wagte ich dann doch nicht - zu rutschig und ein Sturz hätte böse Folgen gehabt. So gehörte meine Aufmerksamkeit nun dem etwas höheren Östlichen Turm, also querte ich durch steilen Wald rechts hinüber zum Ansatz des nördlichen Gipfelaufbaus. Hier gings nun über ein paar Felsstufen angenehmer und nicht so grantig hinauf zum luftigen kleinen Gipfel. 
Es kam sogar kurz die Sonne raus

Da geht's rauf / wirkt flacher

Droben der Ausstieg beim Westlichen Turm

Die letzte Stufe zum Östlichen Gipfel

Aussicht, links der kleinere Kreuzturm, rechts der Westliche

Drüben das Seekarkreuz, unten der Zufahrtsweg
Aufstieg ( weglos ) zum Geierstein : Wieder über die Stufe abkletternd zurück, jetzt gings nurmehr geradewärts durch lichten Hochwald - steil aber leicht - nördlich genau zum Gipfel des Geiersteins. Von hier droben hatte ich einen tollen Blick über das Isartal hinweg bis zur teilweise in der Sonne liegenden Zugspitze. Draußen im Alpenvorland schien es hingegen schon fest zu regnen.
Am Geierstein mit Brauneck

Überm Isartal - freier Blick bis zur Zugspitze

A bisserl gezoomt

Hinter Tölz regnets wohl schon
 Abstieg : Nun gings über den normalen Steig westlich in Richtung Lenggries, felsig + batzig gings bis zum Absatz mit Bankerl. Kurz danach sah ich links drunten einen Forstweg ( ca. 5 Minuten nach dem Bankerl ) ... weglos hinab zu diesem und nun gings links über diesen zurück zum Radl.
Dann mach ich mich mal an den Abstieg

Am Bankerl - Blick zum Zwiesel

Isar + Karwendel
Zugabe auf den Schlagkopf : Nach kurzer Auffahrt wie bei der Herfahrt bis zum zweiten Wegabzweiger, über diesen nun aufwärts - einmal links halten bis zu einem querlaufenden Forstweg ( kleiner Tümpel ). Von hier stieg ich in ein paar Minuten durch das Gehölz zum höchsten Punkt - außer einem Vermessungsstein gibt's hier nicht's / total bewaldet.
Ab hier geht's wieder zu Fuß weiter

Am Schlagkopf  - mehr gibt's nicht zu sehen
Abfahrt : Nun wieder zurück zum Radl und über den bekannten Weg zurück ins Hirschbachtal und durch dieses zurück zum Ausgangspunkt ( mit warmer Mütze + Handschuhen ).
## Nachdem ich wieder im Auto saß und zur Heimfahrt startete began es auch schon zu regnen - dieser steigerte sich stetig ... es schüttete zuletzt wie aus Kübeln. A bisserl Glück muß halt man haben !
Es braut sich was zusammen

Hauptsache nicht mehr am Berg !

Gruß Daniel

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