B E R G H E I M A T

Montag, 7. Mai 2018

Feldernkopf via Rechte Nordrinne / Radl + Skitour

Servus,
obwohl ich in dieser langen Saison schon 60 Touren mit Ski machen durfte hatte ich noch nicht genug. EINE GEHT NOCH. Das gute Wetter konnte ich heute Dank eines freien Tags nochmal zu einer Radl + Skitour nutzen. Dazu war die letzte Nacht klar und so hoffte ich auf recht passable Schneebedingungen.
 
Das wurde es dann

Ziel waren die Soiernkessel – das Gipfelziel ließ ich noch offen, erst einmal schaun wie’s droben ausschaut.
 
Bei der Hinfahrt / Schnee hat's noch
Start mit dem Radl in Krün ( Parkplatz beim Griesweg – kost nix ). Über die Isarbrücke und weiter über den guten Forstweg ...

... noch teils im Schatten, hinauf zur Fischbachalm. 

Nun hieß es kurz hinabrollen in den Hundstall ...

... und nochmalige Auffahrt über den nun ruppigeren Weg bis zur Materialseilbahn. Jetzt durfte ich über den ehem. Reitweg die Stufe bis zum Absatz über dem Wasserfall laufen. Da der Weg in weiten Serpentinen und mit angenehmer Steigung Höhe macht störten auch die Skistiefel nicht zu sehr. 

Droben am Absatz begann der Schnee aber ich ging noch weiter bis zur Bergwachthütte drunten beim östlichen der 2 Soiernseen.  

Nun galt es : wo geh ich rauf ? Im linken, östlichen Kessel sah ich weiter droben schon 2 Tourengeher beim Aufstieg in Richtung Soiernscharte. 
Da geht's heit net aufi
Somit war für mich klar : ich geh in den westlichen Kessel.
 
Da rüber und dann links nach dem Rücken ins Kar
Am rechten Ufer konnte ich sodann in den Skimodus umschalten. Die Schneefelder waren durchgehend ...


... und so kam ich gut vorwärts und stieg in einem Bogen hinauf in den obersten Boden des Kars. 

Über den normalen Anstieg zum Feldernkopf hatte ich keine rechte Lust und so entschied ich mich für eine steilere Aufstiegsvariante. Links des Gipfels ziehen 2 steile Rinnen empor. 

In der Rechten hatte es den Anschein das der oberste Ausstieg auf den Grat/Scharte frei war, der linke Teil der Wechte war schon hinunter gerutscht und somit der Weg frei. Also ging es Kehre für Kehre hinauf. 
 
Gut geht's


Das Gelände wurde immer steiler ...


... so das ich ca. 20 Meter unterhalb des Ausstiegs lieber zu Fuß das letzte Stück in Angriff nahm. 
 
A kurzes Stückerl geht's noch mit Ski
Der noch im Schatten liegende Abschnitt war noch recht hart und richtig schee steil. Mit den Skistiefeln klopfte ich meine Tritte in den Schnee und war dann doch froh droben in der Sonne auszusteigen. 
 
Erst einmal geschafft
Noch kurz nach rechts in ein paar Minuten empor zum schmucklosen Gipfel des Feldernkopf 2071m.
Fein war’s hier droben, mit kurzer Hose und im TShirt genoß ich die feine AUSSICHT :





Ein Weiterweg eventl. zur Soiernschneid machte heut keinen Sinn. Die Grate weiter zu den nächsten Gipfel waren alle komplett aper und ich wollte lieber noch einen guten Schnee für die Abfahrt derwischen.
Also wieder kurz zurück zu den Ski ...


... und wieder die obersten 20 Meter zu Fuß in die Rinne hinein. Der Schnee war im obersten Teil doch noch etwas hart und ich wollte die eventl. letzte Skitour der Saison nicht mit einem kapitalen Sturz beenden ! Und dazu war ich hier droben Mutterseelen  alleine unterwegs.
Das war auch gleich geschafft – nun konnte die Abfahrt beginnen. 
Fein ging’s ... 


... der Firn war nun in der richtigen Verfassung ! 

Dank der klaren Nacht war der Untergrund schön fest nur die Oberfläche  hatte die Sonne schee aufgesulzt. 
 
So ging es tollen Schwüngen bis ans Ufer des westl. Soiernsees. 


Kurz hinüber zur Bergwachthütte und die Ski von den Schneeresten befreien ...

... und diese dann wieder an den Rucksack zu verbannen. Jetzt ging es zufrieden wieder hinüber zum Abstiegsweg ...


... und hinunter zum Radldepot. 
Abfahrt – kurze Auffahrt zur Fischbachalm ...

... – finale Abfahrt nach Krün wie in der Früh.

-- Supertour bei besten Bedingungen
-- Radlauffahrt 9 Km / insgesamt knapp 1500 Hm
-- Die Schnee/Firnqualität zeigte sich heute von ihrer besten Seite
-- Abfahrt um 10.30uhr / kurz nach dem Mittagsläuten wieder im Tal
-- Keine Leute am Berg getroffen, nur bei der letzten Abfahrt kamen mir ein paar Radler entgegen
KARTE   
Gruß Daniel

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