B E R G H E I M A T

Dienstag, 29. April 2014

Rabenkopf von Westen

Servus,

heute gab’s mal wieder eine kleine ‘ Nachderarbeittour ‘. Ziel war der Rabenkopf von Kochel aus – weglos rauf und runter.

Nach Erledigung des Tagwerks fuhr ich hinaus nach Kochel, dort parkte ich kostenfrei in der Kalmbachstraße ( vor der Apotheke ). 

Diese Straße schlenderte ich aus dem Ort heraus bis diese in einen Schotterweg überging ( Wegweiser : Kohlleite – Pessenbach ).
Leicht aufwärts ... den Pfad zum Aussichtspunkt ließ ich links liegen ... weiter über ebene Freifläche / links ein schönes Hütterl, 

 
Am Stutzenstein vorbei
bis zu einer Wegverzweigung. Hier dem Weg weiter Richtung ‘ Lainbachfall ‘ bis nach ein paar Minuten ein Bankerl an einem Bach mit Steg erreicht war. 

Nun ging’s weglos weiter : Ich folgte nun dem Bach bergaufwärts ... bis zu einer markanten kleinen Felswand ( rechts ). 

Kurz dahinter ist ein Wasserfall und das Gelände wird in der Bachschlucht schlecht begehbar. Also querte ich etwas links hinaus und stieg an der oberen Hangkante, links der Schlucht durch steilen Wald empor. 
 
Blick hinunter zum Wasserfall

Und hinab nach Kochel
Als es etwas flacher wurde stieß ich auf einen alten verwachsenen Karrenweg, diesem folgte ich nur kurz etwas nach rechts um gleich wieder links zu dem leichten Felsgrat aufzusteigen. 

Hier am lichten Rücken weiter bis zum nächsten querlaufenden Karrenweg. Über diesen wieder nur kurz bis dieser sich gabelt ... weiter über den rechten ... über ein kleines Bacherl ... an Jägerstand vorbei ... bis er um einen Rücken herum führt. 

Diesem Rücken folgte ich nun, wieder steiler hinauf bis zum erreichen des Grats  ( kurzzeitig schnürt er sich mal etwas zusammen / links brüchige Flanken ). 


Blick hinaus zum Starnberger See
Droben am Grat traf ich auf den Wanderweg der über’s Schwarzeck ( Bergwachthütte ) heraufführt. 

Über diesen nun in 3-4 Minuten hinauf zum Gipfel des Rabenkopfs 1559 m ( zum Schluß nochmal eine ganz kurze drahtseilgesicherte Felsstufe ). 
Nichts war heut los hier droben, wo man sonst kaum a Platzerl kriegt war gähnende Leere. 

Sogar die Wolken verzogen sich kurz und gaben die Aussicht frei, hinab zum Kochelsee und die umliegenden Berge.

Über die Achala Alm zum Latschenkopf

Drüben der Hirschhörndlkopf
Mein Abstieg sollte ein ‘ Anderer ‘ sein und ebenfalls weglos. 
 

Also stieg ich über den deutlichen Grat hinüber zum Feuereck 1482 m, hier traf ich auf ein kleines Rudel von ausgewachsenen Steinböcken / das gibt es auch nicht oft ! 

Den höchsten Punkt des Feuerecks ziert nur ein bemalter Baum, hier an diesem beginnt nun der steilere Teil des Abstiegs. 

Über den ausgeprägten Rücken ging’s in etwa nach Westen genau in Richtung Kochel. 

Nun immer in der gleichen Richtung abwärts, nicht nach links oder rechts abdrehen. Der Gratrücken ist mal mehr mal weniger ausgeprägt. 


Der Jochberg
Nach einiger Zeit traf ich auf einen querlaufenden Wirtschaftsweg ... über diesen hinweg ... weiter durch blockiges Gelände etwas links zum Saulbachgraben. Diesen erreichte ich kurz unterhalb eines Wasserfalls ... 

und folgte ihm abwärts bis ich auf einen Wanderweg mit Brückerl traf. Diesen kurz nach rechts gefolgt und wieder links ab weglos hinunter bis zu einem batzigen Karrenweg. Diesem folgte ich nun ... er wandelt sich später in einen guten Forstweg und führt am Kalmbach entlang hinab nach Kochel und schlußendlich in seiner Verlängerung genau zu meinem Wagen.



-- Schöne Runde für Liebhaber des weglosen Steigens / ca. 1000 Hm

-- Keine wirklichen Schwierigkeiten


Gruß Daniel

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