B E R G H E I M A T

Sonntag, 22. Juni 2014

Via Heckenbach auf den Jochberg

Servus,
 

heute machten wir eine gemütliche Familienwanderung zum beliebtesten Aussichtsberg weit und breit, dem Jochberg. 


Natürlich wählten wir als Aufstieg die einsame Variante über den Heckenbach, wir wollten wenigstens beim ersten Teil der Runde den Massen entgehen.



Ausgangspunkt : ... auf der Kesselbergstraße bis zum Parkplatz ( nach dem Aussichtspunkt und der Gedenktafel ) bei Brücke unter den markanten Nordabstürzen des Jochbergs. Auf der anderen Straßenseite über den Forstweg ( links ) bis zu Schranke, hier Schild : ‘ Kein Aufstieg zum Jochberg ‘. 

Trotzdem dem Weg weiter folgend bis er endet. Nun auf schwachen Trittspuren, mit etwas Gespür ... 

... hinein in die Schlucht des Heckenbachs. 

Jetzt folgten wir immer dem Wasserlauf, anfangs sind 2 kurze Felsstufen zu überwinden. In der 2.ten Stufe steckt seit kurzen ein Eisenstift als Tritthilfe / rutschige Passage. 


Halb so wild
Danach wird es leichter ... immer weiter aufwärts ... Abzweiger links und rechts ignorierten wir. 

Zuletzt windet sich das nunmehr als Bacherl zu bezeichnende Wasser durch Latschen. 

Diese kurze und auch teilweise sehr rutschige Passage wärt nur kurz und bald verläuft sich das Bacherl in einem Wald. Hier wo es deutlich flacher wird rechts durch Wald hinauf zu einem freien Rücken. 

Bald trifft man auf gute Trittspuren die von Osten heraufführen. Über diese, teilweise steil, anfangs noch durch Wald bis freies Wiesengelände erreicht wird. 

Nun hielten wir uns meist etwas links des latschenbewachsenen Ostkamms. Über die schönen Wiesen erreichten wir nach kurzer Zeit direkt den Gipfel des Jochbergs 1568 m.

Die üblichen Verdächtigen ( Normalweg von der Kesselberg Paßhöhe ) hockten hier schon schön verteilt um die höchste Stelle herum und genossen die tolle Aussicht. 


Zu unseren Füßen der Kochelsee / hinten der Starnberger See


Ein paar Minuten gesellten wir uns dazu um dann flott, erst ein Stück nach Westen ... später über den Querweg ... zur Jocher Alm zu gelangen. 
 
Jocher Alm mit Walchensee und dem Karwendel im Hintergrund
Hier machten wir a bisserl Zeche. 

Der Abstieg weiter zum Walchensee ging erst kurz über den Forstweg später teilweise über Steige bis zu Erreichen des smaragdgrünen Wassers. 

Hier suchten wir uns ein schönes Platzerl ... und rein ging’s ins feuchte Element / nicht nur einmal ! 

Nun schlenderten wir schön erfrischt über den Uferweg nach Urfeld ...

... erklommen kurz die Passhöhe um auf der anderen Seite über den Reitweg den Parkplatz zu erreichen.


-- Schönster Anstieg zum Jochberg

-- In keiner Karte eingezeichnet, auch der Pfad über den Ostrücken nicht

-- Keine Schwierigkeiten ( höchstens kurz UIAA I )

-- Mit Abstieg zum Walchensee wird’s a scheene Runde

-- Ein Bad im See ... was gibt es besseres ?

VIDEO / Zwiesprache mit Gänsen an der Jocher Alm  

Gruß Daniel, unterwegs mit Alexandra, Marina und Selcuk

1 Kommentar:

  1. Fast haetten wir uns getroffen, wir waren genau 2 Wochen vor euch auf dieser Route unterwegs, aufgrund Deines Blog-Eintrags von 2012. Vor lauter Spielen am Bach waeren wir mit den Kindern aber fast nicht mehr bis zum Jochberg hinaufgekommen :-)

    Ein paar Ergaenzungen zu Deinen beiden Beschreibungen:

    1. Oben in den Latschen kann man vor dem Ende des Bachs rechts auf einem mit pink leuchtenden Punkten markierten Pfad nach rechts aus dem Bachbett hinaussteigen. Der Pfad endet an einem umgestuerzten Jaegersitz (schoener Aussichtspunkt!), von dort kann man den Wald hinauf steigen und erreicht nach kurzer Zeit das Ende des Karrenwegs.

    2. Man kann, anders als ihr es gemacht habt, dem Karrenweg nach links folgen und trifft dann auf die Abzweige zum Graseck bzw. Sonnenspitz. Wenn man sich 10 Meter weiter vor der grossen Wiese mit den gefaellten Baeumen nach rechts wendet, befindet man sich direkt auf dem Pfad, auf den ihr nach dem weglosen Aufstieg vom Karrenweg aus gestossen seid.

    3. Eine sehr schoene Rueckwegsvariante fuehrt von der Jocheralm nach Nordosten Richtung Kotalm und kurz ueber den Fahrweg zurueck zur Wiese mit den gefaellten Baeumen. Dort wechselt man auf den Pfad, der unter dem Graseck vorbeifuehrt (nicht der Pfad mit Wegweise Richtung Sonnenspitz, obwohl man von dort natuerlich auch zurueck Richtung Sueden gehen kann, sondern der unbezeichnete Pfad dahinter). Der schlaengelt sich parallel zum Heckenbach etwa 80-150m ueber ihm durch die Grashaenge. Wenn man nach laengerem Abstieg eine Senke mit viel Bruchholz erreicht (Schild mit Pfeil nach rechts "Kochel am See") geht es nach links auf einem verwachsenen Pfad zur Geissalm (eine Jagdhuette). Wer gut sucht und die roten Punkte entdeckt (die blauen fuehren auf den unteren Parkplatz an der Kesselbergstrasse), ihnen dann aber nicht steil den Grashang hinunter folgt sondern vorher links auf gleicher Hoehe in den Hang abbiegt, findet den Pfad, der die Geissalm mit dem Bachbett verbindet. Man kommt kurz nach der Stelle heraus, wo man auf dem Hinweg auf den Heckenbach gestossen ist. Bei dieser Variante ist auch der Rueckweg ab der Jocheralm sehr einsam.

    cu,
    Frank

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