B E R G H E I M A T

Samstag, 26. Juli 2014

Wendelstein W-Grat


Servus,
nachdem der Wetterbericht für heute nicht’s Großartiges vorhersagte : Trocken bis zum frühen ?? Nachmittag - danach Regen ... Regen ... Regen teils Unwetterartig, entschied ich mich dem Wendelstein einen Besuch abzustatten. Ich entschied mich als Anstieg für :
Von Geitau mit dem Radl zur Spitzing Alm – zu Fuß hinüber zum Ansatz des Westgrats – Kraxeln über den Westgrat zum Gipfel – Normalweg zum Wendelsteinhaus – zurück zum Radldepot – Abfahrt über die Rieder Kohlstatt nach Geitau

Start in Geitau - da geht's aufi

Start in Geitau ( 2.te Einfahrt in den Ort ), geparkt hab ich in der Nähe des Maibaums ( GHf. Rote Wand ) – kost nix. Nun mit dem Radl wieder zurück zur Straße Geitau – Bayrischzell, über diese hinüber ... gerade zwischen den Häusern von Ried ... unter den Bahngleisen hindurch und weiter in Richtung ‘ Wendelstein ‘. 

Schön ging’s nun auf dem Schotterweg bis zu einer Wegverzweigung, bei einem Brückerl. Hier folgte ich nicht dem linken Weg ( auf diesem kam ich wieder herunter ), obwohl die Schilder dies angeben sondern folgte dem rechten Weg. Nun radelte ich stets dem Hauptweg folgend bergwärts, mit weiten Kehren machte ich schnell Höhe. An einem kleinen Felswandl stößt der Weg nach einiger Zeit auf einen querlaufenden, neu gebauten Forstweg. 
 
Jetzt kommt gleich die Kreuzung ( kl. Felswandl )
Hier nun rechts in ein paar Minuten zu den Freiflächen ... und schließlich zu den Hütten der Spitzing Alm. 

An der obersten Alm ließ ich mein Radl stehen ( knapp 5 Km ). Hier droben ist ein richtig edles Platzerl ! absolute Ruhe und keine Seele weit und breit. Jetzt ging’s zu Fuß quer aufwärts über die Wiesenhänge in östliche Richtung ( Wendelstein ). 
Ein tolles Platzerl
Im obersten, hintersten Eck angekommen waren es nur ein paar Minuten gerade durch lichten Wald und schon stand ich auf einem Wanderweg. Diesem folgte ich nun nach rechts – er macht anfangs nicht viel Höhe und traf später, nach kurzem Aufstieg auf den Steig der von der Wendelsteinalm heraufzieht. Ein paar Minuten später ( bei einem Schuttfeld ) noch ein Abzweiger dieser geht rechts zum Wendelsteingipfel -

– ich ging geradeaus ( Brannenburg ). Der Steig führt unter der markanten Westwand des Wendelsteins wieder deutlich abwärts ...

( Abzweiger nach links – Aiblinger Hütte ignorieren ) ... endlich umrundet der Weg nun den Westgrat. Ein paar Meter nach dem Abzweig links zur ‘ Wirtsalm ‘ ( geradeaus n. Brannenburg ) steckt rechts ein roter Holzpflock ! 
Hier vom Weg ab ... nun den Trittspuren durch Latschengassen ins freie Gelände unter der NW Flanke. Gerade empor bis diese felsig wird. Jetzt den besten Weg suchend ... 

ca. 50 – 60 Meter gerade empor ( II )  dann rechts hinüber zum Grat. 
 
An der 1. Gratrippe
Der Westgrat zum Wendelstein ist nicht in einer geraden Linie vorhanden, sondern man steigt 2 Gratrippen empor welche von Latschen ( seitlich und oben ) begrenzt werden um dann stets rechts zur Nächsten zu wechseln. 
 
1. Gratrippe

1. Gratrippe - immer wieder nur kurze Wandl
Nach dem queren von der zweiten Rippe ist die Letzte erreicht ... diese führt direkt zum Gipfel. Hört sich etwas kompliziert an ... aber es ergibt sich von selbst. Im oberen Teil erleichtern Trittspuren/Wildwechsel die Wegsuche.
Querung von der 1. zur 2. Gratrippe

Auch hier guter Fels

Schwierigkeit ?! je nach Lust + Laune
Die Schwierigkeiten liegen ca. bei II und sind steigerungsfähig  bis IV ( je weiter man sich direkt am Grat hält desto schwieriger ). Es sind immer nur kurze Wandl zu ersteigen ( aber auch meist umgehbar ). 
 
Letzte Querung - von der 2. Gratrippe zur Letzten ... die zum Gipfel führt

Fein

Obacht - hier geht's rechts böse abwärts

Der Rest ... vom Schützenfest / schade
 Die Route ist nichts für reine Kletterer eher was für kletternde Bergsteiger ! Trocken sollte es sein !
Am Gipfel is es vorbei mit der Ruhe
 Droben am Gipfel ( 1838 m ) tauchte ich in die bunte Gesellschaft der Seilbahntouristen ein – was für ein Gegensatz. 
Ausblicke :
 
Radl + Auto

Reindler Alm mit Haidwand - hinten der Farrenpoint

Blick bis zum Kaiser

Und der gute alte Breitenstein
Nach dem kurzen Besuch der obersten Aussichtsplattform ging’s über den speckigen Normalweg hinab zum Wendelsteinhaus. 

Direkt an der Terrasse beginnt der Abstieg – ausgeschildert ... kurz danach war ich wieder beim o.g. Schuttfeld angekommen. Der restliche Abstieg zum Radldepot wie Aufstieg. 
 
Hier wohnt ein Murmel
Bei den Almen angekommen hüpfte ich noch schnell auf den kleinen Buckel der Spitzingscheibe ( 1270 m ) hinauf. 
 
Nur ein paar Höhenmeter

Blick zurück - links der oberste Teil des Westgrats ( in etwa )
So nun konnte aber die Abfahrt beginnen ... ich rollte bis zur Wegkreuzung bei dem Felswandl ( nicht links hinab wie Auffahrt ) und fuhr geradeaus weiter hinab. 
 
Von Westen ziehts schon langsam zu
Der neu in den Bergwald geschlagene Forstweg führte mich über die sogen. Rieder Kohlstatt zügig hinunter bis zu einem Wegkreuz bei Wiesen, hier nahm ich ganz scharf links den Weg hinunter nach Geitau.

Sehr schöne Tour, von allem etwas ( 1250 Hm ). Außer am Gipfel bis Wendelsteinhaus war heute alles verlassen. Das Wetter hielt durch.
VIDEO : so schaut’s bei den Spitzing Almen aus 
Gruß Daniel

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.