B E R G H E I M A T

Samstag, 2. August 2014

' Fata Morgana ' am Stadelhorn

Servus,


nach 9 Jahren wird’s mal wieder Zeit die schöne Linie der ‘ Fata Morgana ‘ ein zweites Mal anzugehen. Ich hatte die Tour in sehr guter Erinnerung, auch dieses Mal war’s wieder sehr schee ! Fester Fels mit guter Absicherung in einem ruhigen Eckerl der Reiteralpe – was will man mehr !?
Stadelhorn Westwand ‘ Fata Morgana ‘ mit 14 Seillängen VII – meist VI bis V
Start mit den Radl kurz unterhalb des Gasthauses ‘ Obermayerberg ‘ ( kleine Straße von der Landstraße nach Lofer ). 
 
Vom Ausgangspunkt , hinten lugt das Stadelhorn hervor
Über den guten Forstweg hinauf bis kurz unterhalb des Jagdhütterl der Hochgscheid ( knapp 5 Km ). 



Nun mit geschulterten Rucksack an diesem vorbei hinauf Richtung Mayerbergscharte.
Ausblick beim Aufstieg
Noch unterhalb dieser machten wir Rucksackdepot – direkt beim Einstieg zur Klettertour. Mit leichtem Gepäck am Gurt stiegen wir ein ... 
 
Die Tour war trocken
... nach der 1.ten Seillänge waren wir schon in der Sonne. 

Diese blieb uns auch bis zum Ausstieg treu.
Eine tolle Linie

Im Grunde bietet die ganze Tour schöne Kletterei, besonders toll finde ich aber die Platte in der 7. ten Seillänge:




Auch obenraus ( 11.te ) muss man nochmal richtig hinglangen.
Weitere Eindrücke :

Im Westen baut sich was auf !


Ausstieg aus der vorletzten Länge
Als wir am Ausstieg ankamen war das angekündigte Gewitter nicht mehr weit ... es tobte sich gerade in Waidring aus. Trotzdem hüpften wir noch kurz hinauf zum Gipfel des Stadelhorn 2286 m. 


Blick hinüber zum Hohen Göll, drunten der Hintersee

Im Osten scheint noch die Sonne
Lang blieben wir nicht. 
 
Zwischen dem Lofer Stoaberg und der Steinplatte knallt's schon
Jetzt ging’s flotten Schrittes hinunter über den steilen markierten Steig in die Mayerbergscharte. 

Von hier hinunter zum Wandfuß, ab und zu ein paar Drahtseile. 
 
Jetzt aber schnell - nicht mehr weit
Nach kurzer Querung über den Vorbau zurück zum Rucksackdepot am Einstieg. Genau in diesem Augenblick war das Gewitter bei uns angekommen ... alles reingestopft in den Rucksack und schnell hinein in das überdachte Loch, ein paar Meter neben dem Einstieg ... so ein Dusel !! VIDEO  Jetzt ging’s aber richtig los ... dunkel wurde es ... Blitz auf Blitz und böse Donnerschläge ... dazu extremer Regen. Über die Wand ergossen sich zahlreiche kleine Wasserfälle, aber nach ca. 10 Minuten war der Spuk vorbei. 


Das Wetter zog weiter in Richtung Osten und ermöglichte uns einen trockenen Abstieg hinunter zu unseren Radln ... und weiter zum Auto.

Gruß Daniel, in der Reiteralpe mit Tobi

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