B E R G H E I M A T

Sonntag, 10. August 2014

' Weg zur Sonne ' am Hirschbichlkopf

Servus
Nachdem sich letztes Jahr eine Begehung der Route zeitlich nicht ausging, wurde es nun mal wieder Zeit dem Hirschbichlkopf einen Besuch abzustatten. Dazu kommt das die Linie im bald neu erscheinenden Kletterführer Wetterstein ( Panico ) vertreten sein wird. So wollte ich doch nochmal schaun ... ob noch alles o.k. ist, dort droben.
Hirschbichlkopf Nordwand ‘ WEG zur SONNE ‘ 16 Seillängen mit Stellen VI- meist leichter bei ca. 600 Hm


Mit den Radln brachten wir erst einmal die nicht flache ( besonders mit dem Kletterzeugs ) Auffahrt zur Wettersteinalm hinter uns. 

Dort an dem idyllischen Platzerl angekommen gönnten wir uns zur Einstimmung als erstes a Haferl Kaffee. So gestärkt machten wir uns an den kurzen Zustieg zur Wand. Nach einer knappen halben Stunde standen wir schon am Einstieg. 

Wir entschlossen uns die Sackerl mit Regenjacke etc. heut mitzunehmen ( wer traut zur Zeit schon noch dem Wetter ? ). Wie der Name schon sagt begannen wir mit Kletterei im Schatten und stiegen der Sonne entgegen. 
 
Auf geht's





Stets schöne Blicke ins Estergebirge
Ab der 7. Seillänge gab’s dann teilweise Sonne –zum Glück nicht zu heiß ! Da die Seillängen ausnahmslos alle recht lang sind machten wir schnell Höhe. 








Am Wiesenband, nach dem steileren Teil der Tour, machten wir eine kurze Rast. 

Das Wetter schien zu halten – so hatten wir uns das gewünscht. Nach weiteren 3 weiteren, teils plattigen Längen hatten wir den Grat erreicht. 



Kurzes Gehgelände
Über diesen stiegen wir am kurzen Seil hinauf zu den 2 finalen, etwas brüchigen Ausstiegslängen. 
 
Am Grat - Blick zur Alpspitz und Zugspitz

Am Wandbuch

Start in die letzte Länge

Das war's
So standen wir bald am kreuzlosen Gipfel des Hirschbichlkopfs, packten alles zusammen und machten uns an den Abstieg. 


Hinten spitzt die Dreitorspitz hervor

Schau bis zum Walchensee
Über die schrofige Südflanke kurz hinab ... 
... um danach rechts abwärts zum schon sichtbaren Wanderweg zu gelangen. 


Mit ein paar Drahtseilen entschärft
Über diesen stiegen wir nördlich über felsige Stufen hinunter in den Almboden unterhalb des Hirschbichlkopfs. 
 
Nochmal an der Wand vorbei / Einstieg bis Gipfel


Durch diese liebliche Landschaft weiter zur Wettersteinalm ... nochmalige Einkehr ! ... und hinausrollen zum Ausgangspunkt.
-- Ab/bis Wettersteinalm ganz alleine
-- Kletterroute o.k. / machten heute die 10. Begehung
-- teilweise rote Markierungen / auch beim Abstieg
-- Fels war komplett trocken
-- Nicht's für reine Sportkletterer
Gruß Daniel, im Wetterstein mit Tom

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