B E R G H E I M A T

Samstag, 9. Januar 2016

Regenskitour zur Scheinbergspitze

Servus,

heute in der Früh beim Aufwachen – es regnet munter vor sich hin ... absagen !? Aber was willst bei dem Sauwetter Daheim ?


Also obwohl das Wetter für heute alles andere als gut angesagt war – dazu der Regen bis in Höhen von 1800 Meter den vermeintlich wenigen Schnee wohl in einen unangenehmen Batz verwandelt hatte – machten sich heute 3 Gestalten auf.

 
A bisserl was is scho geganga


Am Parkplatz hinten am Eingang ins Sägertal stand wie wir erwartet hatten kein einziger Wagen. Wenigstens lag hier hinten noch genügend Schnee – so starteten wir über den Forstweg vom Auto weg mit unseren KSki,  ... dort wo sie hingehören : an den Füßen.
Wohl mehr Wasser als Schnee
Bei nur leichtem Regen folgten wir nun dem noch gut schneebedecktem Weg aufwärts. 
 
Diesem blieben wir bis kurz nach dem Hundsgraben ( Brücke ) treu – der sonstige Abkürzer nach der 2.ten Kehre war so gut wie schneefrei. Hier droben nun weiter über den üblichen, ausgeschilderten Skitourenaufstieg rechts ... den alten Hohlweg hinauf. 
Nun rechts ab
Hier das einzige kurze ( 3-4 Meter ) schneefreie Stückerl. Der Schnee wurde nun etwas mehr – es tröpfelte noch immer – bald stiegen wir linkshaltend hinauf auf den leicht ausgeprägten bewaldeten Rücken. 
Materialprobleme - aber gelöst
Diesem blieben wir nun treu ... das Gelände wurde langsam freier ... 


Blick zum Gratverlauf Feigenkopf - Gr. Klammspitze

... nach der oberen Freifläche ...
 
A Stückerl is noch

Blick hinunter ins Ammertal
... kurze Querung bis zum steileren Gipfelaufbau. Der Regen verwandelte sich in leichten Schneefall und ließ eine winterliche Stimmung aufkommen. 





Hier ließen wir die Ski stecken und stiegen das letzte Stück zu Fuß auf. 

Durch das teils felsdurchsetzte Gelände spurten wir durch die schön eingeschneite Flanke ... zum Beginn des Drahtseils. 



An diesem entlang die letzten 30 – 40 Meter ...



... zum neuen Gipfelkreuz der Scheinbergspitze 1929 m. 



Nach kurzer Stärkung und wechseln der Kleidung genossen wir noch etwas die beschränkte Aussicht. 
Hinten die Hochplatte und der Felszahn des Geiselsteins

Drüben das Massiv der Geierköpfe
 Auf gleichem Weg nun wieder hinab zum Skidepot und rauf auf die Brettl. Die Abfahrt war wie zu erwarten kein reiner Genuss ... aber lieber schlecht gefahren als gut gelaufen ! Nach der obersten Querung ( hier trafen wir auf 2  Schneeschuhgeherinnen ) weiter über die oberste Freifläche, kurz danach hielten wir uns nach links ... weiter ging’s durch Schneisen bis wir auf einen Forstweg trafen. 
Immer schön in Rückenlage
Über diesen fuhren wir nun abwärts bis wir wieder auf unsere Aufstiegsspuren trafen. Nun im weiteren hinunter über den Weg auf dem wir aufgestiegen sind. Der Regen wurde immer stärker ... so trudelten wir wie ‘ getaufte Mäuse ‘ drunten am Parkplatz ein.
 


-- Im Aufstieg alles recht gut zu gehen – noch schön schneebedeckt.

-- Der Schnee ist durch den Regen komplett durchnässt worden

-- Droben hat es gut Schnee

-- Die Waldabfahrt zum Forstweg ging noch gerade so ( zum Glück hatten wir unsere K-Ski dabei )

-- Der Forstweg bis hinunter verlor zusehends an Schneeauflage : der Schnee hatte sich teilweise in Wasserbatz verwandelt / ab und zu rumpelte es

-- Bei normalen Ansprüchen ist die Tour z. Zt. nicht lohnend, trotzdem hat es mir gefallen : so ein Sauwetter und dazu schlechten Schnee hat man nicht alle Tage.


KARTE   

Gruß Daniel, durchgezogen mit Tobi und Eiko


PS : Auch bei solchen Touren ... vermeintlich schneearmen, ist es angebracht seine L . Ausrüstung mitzunehmen !! Wen schon nicht für sich selbst dann halt für seine Bergkameraden.

Kommentare:

  1. Hi Daniel. Ihr seid ja unerschrockene Steiger. Danke für das klare Resümee. Und Gruß an Tobias, den ich auf der Trögelhütte getroffen hatte. Von Peter heim_schönwerthstr@yahoo.de

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  2. Was Hänschen nicht gelernt, lernt Hans nimmer mehr...
    ned beim Start kontrollieren...glei dahoam lassn!!!

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