B E R G H E I M A T

Mittwoch, 27. Juli 2016

Über den ' Minecker Grat ' zum Zwölferköpfl

Servus,
 
heute ging’s mal wieder auf eine kleine Entdeckungstour. Auf der Suche nach unbekannten Wegen entdeckte ich auf der Landkarte eine Aufstiegsmöglichkeit zu einem eher unbekannten Gipfel über Eschenlohe.
 
Über den Minecker Grat von NW auf das Zwölferköpfl, dieses ist der Hohen Kiste vorgelagert und trennt das Kisten - vom Pustertal.
 
Start am südlichen Ortsende von Eschenlohe beim kostenfreien Parkplatz ( Start der Radltour zur H. Kiste und z. Weilheimerhütte ). Nun am Holzlagerplatz vorbei zur Weggabelung  ... hier rechts weiter ( WW Archtalschluchtweg ) bis zur Schranke. 
 
Hier nun den Weg nach links verlassen
Kurz danach stieg ich steil und weglos über den Hang nach links empor ... droben ist schon die Grathöhe zu erahnen.
 
 
Nach ein paar Minuten, ich traf auf einem Zaun, hatte ich den Minecker erreicht. Hier gab es auch ein paar Wegspuren ... diesen folgte ich nun ... stets am Rücken bleibend aufwärts. Mal verschwanden sie, waren nicht mehr sichtbar ... oder waren es Wildwechsel ? So schlug ich mich meist, mir den eigenen Weg suchend, durch das steile Wald/Wiesengelände empor. 
 

Über Farnfelder Blick zum Zunderkopf
Auf ca. 1200 m ein kleiner Absatz, 
 
 
... es wurde nun im weiteren Verlauf etwas flacher und der Grat wurde deutlich ausgeprägter und zog sich etwas zusammen. 


Stets tolle Blicke zur Hohen Kiste

Ein paar Felsen stellen sich in den Weg
Eine kurze Felsstufe kraxelte ich ab ( das einzige Stückerl wo man mal kurz die Händ braucht ). 
 
Das war's scho
Nun stets auf der Grathöhe bleibend – unter – über ein paar Bäume zum Pkt. 1448 m. Kurz danach hate ich schon die Freifläche der verfallenen Mineckhütte erreicht. 
 

Drüben das Anwesen von Wengwies

Die mickrigen Reste
Von hier hatte ich einen freien Blick hinauf zum Gipfel. 
 
 
Von links trifft hier ein Pfad aus dem Pustertal herauf, über diesen folgte ich weiter zu den markanten Felsen über der Lichtung. Zwischen diesen öffnet sich dann überraschend eine kurze Schlucht ...
 

Da bin ich rüber gekommen Pkt. 1448

 
... problemlos durch diese hinauf und weiter durch Latschengassen ...
 
 

Der Walchensee zeigt sich
... zum nahen Gipfel des Zwölferköpfl 1656 m. 
 
 
Inzwischen ließ sich auch die Sonne blicken : so soll es sein. Hier droben ließ ich mich kurz nieder, genoss die tolle Aussicht und studierte das Gipfelbuch. 
 
AUSBLICKE :
 
Ins Tal und zum oberen Teil des Minecker Grats


 
Ich überlegte noch kurz ob ich meinen Aufstieg fortsetzen und weiter zur Hohen Kiste aufsteigen sollte. Doch im Westen bauten sich schon wieder Wolkentürme auf – und darauf wetten das ich das zeitlich schaffe bevor das tägliche Unwetter kommt wollte ich lieber nicht. 
 

Dort drunten liegt mein nächstes Ziel
Also folgte ich um ins Pustertal zu kommen den Latschengassen mit Trittspuren in Richtung dem Gipfelaufbau der Hohen Kiste. 
 

Hier ging's nun links hinüber in die Schuttfelder
Das letzte Stück in die tiefste Scharte war nochmal a bisserl steiler ... nun links unter den Felsen entlang bis ich die Schuttfelder erreichte die mich zackig hinunter zu der schon von oben sichtbaren Wasserlache brachten. 
 

 
Außer Gemsen und mir - Einsamkeit pur
Hier folgte ich fälschlich einem Wasserlauf steil abwärts ( rechts herum wäre wahrscheinlich um einiges einfacher und ohne Latschentanz möglich ). 
 
A bisserl hakliges Gelände
So war ich froh als ich Flächen der Pustertal Jagdhütte erreichte. 
 
 

 
Nun noch ein Stück auf dem Weg abwärts bis links ein WW mich in den Hahnbichlsteig leiteten. 
 
 

 
Hier ging’s nun schön durch die einsame Waldflanke ... zuletzt auf Forstweg hinab bis zum Parkplatz.
Von hier ein Blick hinauf :
gut das ich nicht weiter bin – droben war inzwischen alles zugezogen.
 
 
Noch in Eschenlohe begann der Regen / Schwein gehabt !
 
 
 
-- Tolle Runde mit guten 1100 Hm
-- Einsam, teilweise weglos, mit schönen Aussichten
-- Keine Schwierigkeiten / ganz kurze Stelle UIAA I
-- Ein kleines Abenteuer sozusagen vor der Haustür
-- War natürlich allein am Weg
 
 
KARTE  
 
Gruß Daniel

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