B E R G H E I M A T

Montag, 30. Juli 2018

Watzmann Mittelspitze Ostwand via ‘ Wiederroute ‘

 
Servus,
 
heute begab ich mich seit langer Zeit mal wieder ins schöne Berchtesgadener Land. Da es unter Woche ist hoffte ich verkehrsmäßig gut durchzukommen und so war es dann zum Glück auch. Über Inzell fuhr ich hinüber in die Ramsau und über kleine Bergstraße zum Parkplatz bei Hammerstiel. Als Ziel hatte ich mir die ‘ Kleine Ostwand ‘ hinauf zur Mittelspitze des Watzmann herausgesucht.
 
Da ging's durch
Nun ging’s erst einmal auf gutem Weg mit dem Radl ... 

 
... an der Schapbachalm vorbei und weiter in 2 weiten Kehren ...
 
Das Gewölk drückt in die Wand
... zum Radldepot bei der Kührointhütte ( 7,2 Km ). 
 
 
Nun zu Fuß über Steig in Richtung Watzmannhaus. 
 
 
Der erste Blick hinauf zur Wand ließ mich kurz zweifeln ob die Tour geht : auf dem zu ersteigenden breiten Wiederband lag noch ein großes Schneefeld !? Schaun wir mal, werd scho geh. Nach gut 10 Minuten am Weg hieß es Augen auf um den Abzweig ins Watzmannkar nicht zu verpassen. Über diesen ging es nun unter imposanten Felswänden
 
 
... hinauf ins Kar. Die Watzmannkinder zeigten sich ...
 
 
... aber mein Ziel die Ostwand versteckte sich hinter Wolkenschwaden. 
 
 
Als sich das Kar weitete folgte ich Steinmandl hinüber in die rechte Seite der Steinwüste. Vom ehem. Watzmanngletscher war nicht mehr viel zu sehen, nur ein paar Schneefelder gab es hier noch. 
 

 
Hier droben verunglückte 1940 eine JU 52 bei einem Transportflug, einige der Flugzeugteile haben die letzten knapp 80 Jahre überstanden. 
 
 
Ich suchte mir den besten Weg hinauf ins oberste rechte Eck – hier sollte ... 
 

Einstieg, dort beginnt die versteckte Einstiegsrinne
 
... und war dann auch der Einstieg.
 
5 Stück in der Einstiegsschlucht - danach gibt es keine mehr !
Start in die Einstiegsschlucht ... 
 
 
... danach wurde das Gelände flacher ...
 
 
... und nach der ersten Querung hatte ich den Beginn des Wiederband erreicht. 
 

 
Über schöne Platten ging es hinauf zum ( Problem)Schneefeld und zu meiner großen Freude konnte ich links an diesem flott vorbei steigen. 
 

 
Nun weiter über Platten zum Felsturm des ‘ Bandwächter ‘. 
 

 
Weiter kurz über etwas steileren Fels ... 

 
... am Felsenfenster vorbei und hinauf zum oberen Felsband. Dieses ist auch noch mit einem kleinen Schneefeld garniert, 

 
... diesmal rechts zwischen Wand und Schnee an diesem vorbei. 
 
 
Nachdem sich das Band verschmälert kurz gerade, danach meist links hinüber ...
 
 
Tiefblick hinunter zur ' Eiskapelle '
... bis sich der Gratverlauf aus den Wolken schälte. 
 
 
Zu Schluss nahm ich nicht die Ausstiegsrinne sondern stieg gerade durch die schönen Wandl direkt hinauf ...
 
 
... zum Gipfel der Watzmann Mittelspitze 2713 m.
 
 
AUSSICHTEN :
 
Drüben die Südspitze des Watzmann

In der Tiefe der Königssee




Jetzt geht's dort hinüber - auf's Hocheck
Jetzt über die teils versicherte Steiganlage ...
 
 
... hinüber zum Hocheck 2651 m. 
 
 
Nun stand mir noch der Hatscher hinunter zum Watzmannhaus bevor ... 
 

 
... aber alles hat einmal ein Ende. Nach kurzer Rast im Sattel unter der Hütte ...
 

Blick zurück hinauf zum Hocheck
... machte ich mich an meinen weiteren Abstieg : 
 
Dort drüben steht mein Radl

 
... über den Falzsteig wieder zurück zur Kührointhütte und somit zu meinem Abfahrtsgerät. 
 

Links die Ostwand mit dem Wiederband und der Grat nach rechts zum Hocheck / Watzmannhaus
 Jetzt hieß es nur mehr : ROLLEN LASSEN.
 
 
 
-- Die hohen Temperaturen waren erträglich da mich oft Wolken vor der Hitzestrahlung schützten
-- Aufstieg von der Kührointhütte : im oberen Teil Steinmandl, so gut wie schneefreier Zustieg zum Einstieg ( Zustieg - 1,5 Std. )
 
-- Leichte lohnende Kletterei in meist festen Fels mit Stellen III- meist leichter ( Ausstiegsvariante a bisserl schwerer ! ) ( Kletterei – gute 2 Std. )
-- Ab und zu Steinmänner, im oberen Teil ein paar rote Markierungen in der Ostwand
-- Eigentlich alles gut zu finden, nur nach dem Felsenfenster muss man a bisserl schaun
 
-- Übergang zum Hocheck, teils abgespeckt. ( Übergang – 20 Min. )
-- Abstieg über nicht enden wollende Hänge zum Watzmannhaus ( Abstieg – 50 Min. )
-- Abstieg und Übergang zurück zur Kührointhütte, kurzzeitig versichert ( 45 Min. )
 
 
 
 
INFO    
 
Gruß Daniel

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.