B E R G H E I M A T

Samstag, 12. Januar 2019

3 mal Rechelkopf

Servus,
heute musste mal wieder eine Verlegenheitstour her. Das Wetter, die extreme Schneelage, die eher angespannte Lawinenlage und die in den Bergen teils chaotischen Verkehrsbedingungen ließen die Tourenauswahl recht klein werden. Wir entschieden uns für eine eigentlich eher als unlohnend verschriene Tour. 
 
Klein aber Fein / ... die Tour !
Aber die lange Hatscherei, die unspektakuläre Abfahrt, das wahrscheinliche komplette Spuren des Aufstiegs nahmen wir in Kauf um einen einsamen Tourentag zu erleben.

Fahrt auf gut geräumter Straße nach Marienstein. Hier hinten in dieser Sackgasse hat es mal richtig viel Schnee gemacht. Der hintere Wanderparkplatz war natürlich nicht geräumt, so parkten wir etwas vorne bei der Spedition / Betonwerk. Mit Ski rutschten wir ...

...  durch den hinteren Ort, an den mit Schnee räumen beschäftigen Einwohnern vorbei bis zum Beginn des Wegs zum Rechelkopf. 

Anfangs noch auf einer Treckerspur ... 

... bis diese links in den Wald abbog. Eine verschneite ältere Spur erlaubte uns noch ein kurzes Stück ein angenehmes Gehen. 
 
Bald drehte diese auch links ab, so begann die Spurarbeit. 


Entlang des Plattenbachs ging’s nun mit kaum merklicher Steigung durch das tief verschneite Tal. 


Schon bald hatten wir die Ochsenhütte erreicht ...

... inzwischen artete das Spuren in richtige Arbeit aus. 

 
Wegweiser - noch sichtbar
Nachdem jeder mal an der Reihe war wurde das Gelände freier und die Sigrizalm zeigte sich. 
 


Auf der wettergeschützten Terrasse verschnauften wir kurz bevor wir den Gipfelhang in Angriff nahmen. 



Eine schöne Plackerei war’s scho aber die folgenden Höhenmeter waren überschaubar ( wg. der fehlenden Sicht nicht wörtlich ! ). 


Das Gelände gut ausnützend, über einen stumpfen Rücken ...



... später in einem Linksbogen hinauf zu Waldrand. 


Hier nun noch ein Stückerl hinauf und der freie Gipfel des Rechelkopf 1330 m war erreicht. 


Koane Leit, keine Spuren und passend dazu : keine Sicht. Nachdem die Felle verstaut waren machten wir die 1.te Abfahrt. Rechtshaltend fuhren wir hinunter zur Sigrizalm.



Weil's so schön war : nochmal anfellen und nochmaliger Aufstieg hinauf zum Gipfel. Diesmal fuhren wir etwas linkshaltend ab.



Auch das ging richtig fein : also nochmal anfellen und rauf zum Gipfel. Nochmal die linke Variante, diesmal etwas direkter.




Jetzt aber rechts an der Alm vorbei zu unserer Aufstiegsspur. Dieser folgten wir kurz um danach in den Wald abzudrehen. Gerade hinunter direkt zur Ochsenhütte. 

Unterhalb kamen uns noch 3 Spätaufsteher in unserer Spur entgegen. 

Im weiteren folgten wir nun stets unserer Spur, bis auf ein ca. 500 Meter langes topfebenes Stück ...
Kurz mal a bissl HAXLN
... konnten wir bis hinunter nach Marienstein rutschen.

-- Sehr vui Schnee hat’s
-- Heute stand teils richtige schwere Spurarbeit auf dem Programm
-- Wird wohl nie eine Modetour werden aber bei den heutigen Bedingungen war’s ein Traum
-- Ab der Sigrizalm ideales Skigelände, bei richtiger Spuranlage recht lawinensicher / nicht sehr steil.
-- Nur im oberen Teil der mittlere Abschnitt direkt zum Gipfelkreuz ist steiler, diesen umgingen/umfuhren wir jeweils
-- Pulverschnee ( noch ) droben, später auf der Abfahrt auf unserer Spur wurde er schwerer aber es lief vorzüglich / wurden heute lt. Uhr 950 Hm
Gruß Daniel, in der vordersten Reihe der Bayrischen Berge mit Ralf, Eiko und Hias

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