B E R G H E I M A T

Sonntag, 27. Januar 2019

Simetsberg mit Varianten

Servus,
 
nachdem unserer eigentliches Ziel der gestiegenen Lawinenwarnstufe zum Opfer fiel entschieden wir uns für den doch sichereren Simetsberg. Am Parkplatz war schon einiges los aber da wir eh einige Varianten geplant hatten werden wir wohl noch unsere unverspurten Hänge bekommen ...
 
... jawohl !
Auch hier hinten hat es genügend Schnee – gestern kamen ja wohl nochmal ein paar Zentimeter dazu. So stiegen wir über den tief verschneiten Forstweg bergwärts. 
 
 
Dazu zeigte sich noch die Sonne – so schee hatten wir es gar nicht erwartet und umso größer war die ( Vor)Freude.  
 
 
Heute machten wir den Schlenker um noch an der Tyrolerhütte vorbei zu schauen / mit kurzer Trinkpause. 
 
 
Weiter nun auf der gut ausgetretenen Aufstiegsspur durch den Bergwald, über 2 querende Forstwege hinweg, 
 
 
... bis zum Beginn der Schneise. Diese führte uns, nun etwas steiler, 
 
 
... in ein paar Kehren auf die Höhe der Simetsberg Diensthütte. 
 
 
Links an dieser vorbei, nun in freiem Gelände, 
 

 
... über eine kurze Stufe zum Beginn des südseitigen Gipfelhangs. 
 
 
 
Auch hier war das höher steigen heute recht angenehm : kein Wind zerrte heute an uns und die Latschen im oberen Teil lagen unter dem Schnee. 
 

 
 
Bisher verlief unser Aufstieg in aller Ruhe und relativer Einsamkeit aber hier droben versammelte sich das Ski – und Schneeschuhvolk. 
 

 
Nachdem wir uns etwas gestärkt hatten und die Aussicht :
 



 
... genossen hatten machten wir uns an die erste Abfahrt. Zufrieden stellten wir fest das keiner die gleichen Abfahrtspläne hatte wie wir. 
 

 
So zogen wir unsere 4 Spuren durch den westlichen Teil des Gipfelhangs bis zum Waldrand. 


 
Jetzt steiler durch lichten Bergwald und pulvrige Schneisen in Richtung Kessellaine / Branntweinfleck. 
 

 
 
Zwischen der 1300 und 1400 Höhenmarke stoppten wir unseren Abfahrtsrausch ...
 


 
... die freien Schneisen waren zu Ende. Jetzt fellten wir nochmal an ...
 
 
... und zogen anfangs selber unsere Spur bis wir den Forstweg der von Eschenlohe ( Radlauffahrt z. H. Kiste ) heraufzieht erreichten. 
 

 
Hier folgten wir kurzzeitig einer Aufstiegsspur bis der Weg ( und die Spur ) endgültig nach Westen abdrehte. So legten wir unsere eigene durch das gutmütige, lichte Waldgelände 
 
 
... bis es sich öffnete und der Pkt. 1679 m erreicht war. 
 

 
Nach nochmaliger Rast machten wir uns aber alsbald an die finale Abfahrt. In einem Rechtsbogen durch unverspurte Hänge in den Wald. 
 

 
Auch hier gab es noch genügend unumgeplügten Schnee – ein Traum. 
 
 
Nach einer wilden Hatz kamen wir kurzzeitig auf die Standardabfahrt. Diese verließen wir aber schon bald wieder nach links und gaben uns weitere jungfräuliche Hänge. 
 

 
Zuletzt erreichten wir wieder dem Forstweg und folgten diesem nun in flotter Schussfahrt hinunter zum Ausgangspunkt.
 
-- Zu Zeit beste Bedingungen / insgesamt gute 1350 Hm ( LWS 3 )
-- Abfahrt über den Gipfelhang durch noch gut fahrbaren angestochenen Pulver
-- Die Westhänge/Schneisen hinunter Richtung Kessellaine : Ein Traum, trockener Pulver
-- Ebenso die Abfahrtsvarianten nach Osten, auf den kurzen Abschnitten der Standardabfahrt hatten wir auch super fahrbare Bedingungen
-- Die dort oben liegenden 2 Schongebiete tangierten wir nicht
-- Am unteren Forstweg ging’s schnell hinunter
 
 
KARTE  
 
Gruß Daniel, am Berg mit Hias, Michi und Hannes 
 
SCHEE WAR'S

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