B E R G H E I M A T

Sonntag, 28. Mai 2017

Klettern über der Dammkarhütte

 
Servus,
 
heute ging es endlich mal wieder zum kraxln. Als Ziel suchten wir uns die Klettereien droben am Predigtstuhl im Karwendel heraus. 
 
Zum Glück im Schatten
Nachdem wir uns in Kochel am See trafen ging es zusammen über Wallgau nach Mittenwald zum Parkplatz an der Bundesstrasse / kost nix. Nun mit den Radl ... anfangs kurzzeitig sehr steil – 
 
 
... zu steil hinauf, nach dem Teerstück wieder gut fahrbar in Richtung Dammkar. 
 
 
Beim Bankerl auf gut 1300 m endet der fahrbare Weg. 
 
 
Nun zu Fuß über den schön angelegten Serpentinenweg in angenehmer Steigung hinauf zur geöffneten Dammkarhütte. 
 

 
Gleich weiter in ein paar Minuten flach hinüber zum Wandfuß des Predigtstuhls. 
 
Noch alles schee im Schatten
2 Seilschaften vergnügten sich bereits in der Hans Bär und Eine im SW Pfeiler.
Unser Ziel war jedoch die kaum begangene ‘ Neue West ‘ ... diese hatten wir vor 10 Jahren schon einmal gemacht, so wurde es heute sozusagen eine Jubiläumstour. Der Vorteil dieser Linie ist das sie am längsten im Schatten bleibt ... heute von Vorteil.
So querten wir leicht fallend unter der Wand bis zu einzelnem Bohrhaken mit Resten der roten Beschriftung bei Schneefeld.
 
Die Route, beim Abstieg aufgenommen
So packten wir es an :  NEUE WEST   mit 10 Seillängen Stelle VI Rest deutlich leichter / rustikale Absicherung mit Stichtbohrhaken, Normalhaken, Sanduhrschlingen und vereinzelnden Spreizankern neuerer Bauart / Stand jeweils an einem Spreizanker mit Ring / Keine Plaisirkletterei, teilweise brüchig
 
Nicht jedermanns Sache
Beim einzigen Schneefeld ist der Einstieg



Es wird steiler

Nicht alles ist fest !
 
An der Kante der 3ten Länge - nur kurz in der Sonne

Stets die Dammkarhütte im Blick

Standplatz unter der überhängenden Schlüsselpassage

Steil + Rauh
Geschafft
 Vom Routenende am ersten Kreuz vorbei ...
 
 
 
... gerade über Schrofengelände und Gras hinauf zum oberen Gipfelkreuz des Predigtstuhl 1921 m.
 

Mei oh mei ... wie die Zeit vergeht !!

Blick an der 4er Spitz vorbei ins Wetterstein

Westl. Karwedelspitze
Über den Normalweg hinunter ins Schuttfeld und durch dieses flott wieder unter die Wand zum Rucksackdepot.
 
 
Inzwischen hatte die Sonne mit ihrer heute ‘ vernichtenden ‘ Kraft die komplette Wand in Beschlag genommen. Weit und breit war keine Seilschaft mehr in der Wand zu sehen. Trotzdem gingen wir es nochmal an.
 
Wir machten die ersten 3 Seillängen der ‘ GAMS’N EDELWEIßES ‘ danach hatten wir genug. 
 


 
Die Zunge klebte am Gaumen und die Füße forderten ihre Freiheit ... also über die Route abgeseilt ... das Zeug zusammen gepackt und hinüber zur Hütte.
 
Hier tauschten wir Zaster gegen Speis + Trank und machten es uns auf der Terrasse gemütlich. Der Christian von der Weilheimer Hütte und sein Kletterspezl leisteten uns Gesellschaft – zünftig war’s !
 
 
Nach kurzen Abstieg zu den Radln gab es noch eine erholsame Abrollerei ins Tal
 
 
-- Eigentlich ein schnell erreichbares Klettergebiet mit viel Kletterpotenzial
-- Manche Routen m. E. nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit was die Absicherung betrifft
 
 
Gruß Daniel, im Karwendel mit Ralf

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