B E R G H E I M A T

Mittwoch, 6. Juni 2018

Von Norden auf den Hennenkopf

 
Servus,
 
obwohl für heut Nachmittag Gewitter angesagt waren wurde es mal wieder Zeit etwas Bergluft zu schnuppern. Der Vorteil beim diesem Wetter loszuziehen ist das es nicht so heiß wird : irgendwie muss man es sich ja Schönreden ! 
 
Auch bei diesem Wetter is es irgendwie schee
So fuhr ich nach dem Job hinaus nach Altenau und weiter auf kleiner Straße nach Unternoog zum kostenfreien Parkplatz. Schon bei der Hinfahrt gab es die ersten leichten Regenschauer und auch beim Start mit dem Radl tröpfelte es leicht. 
Auch war in einiger Entfernung leichtes Donnergrummeln zu hören. Nochmal ein kurzer Blick auf’s Regenradar : da kommen noch einige Gewitterzellen herüber aber in ca. eineinhalb Stunden sollte sich eine Regenpause einstellen : das wird sich dann u. U. für den Gipfelsturm ausgehen !?
 
An der Halbammer ging es nun auf gutem Weg hinein ins Gebirg. 
 
 
Nach einmal rechts und einmal links kam ich an der Mardersteig Diensthütte vorbei und bog danach nochmal nach links ab. 
 
 
Hier noch 2 Kehren hinauf bis der Weg nah am Schwabenkopf vorbei führt : hier Radldepot.
Nun begann der weglose Anstieg. 
 
 
Steil hinauf zur bewaldeten Erhebung des Schwabenkopf 1346 m. 
 
Hier droben gibts nichts
Im weiteren Verlauf suchte ich mir stets den besten Weg. 
 
 
Anfangs durch lichten Bergwald ...
 
 
... bis sich im weiteren Verlauf mir stets weite, steile Lichtungen als Aufstieg dienten. 
 





 
Im oberen Teil stieß ich auf eine felsige Stufe, 
 
 
... diese umging ich leicht links ...
 

Tiefblick
... um danach durch schrofiges Gelände ...
 

 
... gerade zum Gratverlauf hinauf zu steigen. Diesen erreichte ich an einem grasigen Buckel. 
 

Da geht's jetzt noch hinüber
 
Hier traf ich auch auf oberen Wanderweg Pürschling – Brunnenkopf. Nun ging es waagrecht in ein paar Minuten hinüber zum Ansatz des Hennenkopf. 
 
 
 
Der markierte Steig führte mich durch blockiges Gelände ...
 


 
... an Felstürmen vorbei hinauf zum Gipfel des Hennenkopf 1768 m. 
 
AUSBLICKE : 
 



 
Nach kurzer Gipfelrast ... ich traute dem Wetter nicht : die Gewitter waren inzwischen abgezogen aber man weiß ja nie ! ... ging’s an den Abstieg. 
 
 
Wieder zurück zum grasigen Buckel wo ich herauf gekommen bin aber dort wieder absteigen wollte ich lieber nicht. Also noch a bisserl am Weg weiter um kurz nachdem er beginnt abwärts zu führen schlug ich mich entschieden nach rechts in die steilen Hänge. 
 
 
Da der Boden schön aufgeweicht war hatte ich stets einen guten Tritt. 
 
 

 
Ich kam recht flott voran, umging im unteren Teil den Schwabenkopf und erreichte wieder genau den Forstweg und somit mein Radl. 
 
 
Die Abfahrt erfolgte so wie die Auffahrt.
 

Die Farbe der Halbammer hat sich verändert !
 
-- Einsame Tour in einem unbekannten Eckerl der Ammergauer Berge mit ca. 1000 Hm
-- Auffahrt mit dem Radl über gute Forstwege ohne wirkliche Steilstücke / 10,5 Km
-- Sah und traf niemanden
-- Bis zum Hennenkopf setzte immer wieder Regen ein, danach beruhigte es sich
-- Wegloser Anstieg durch teils steiles, rustikales Gelände / keine wirklichen Schwierigkeiten aber Trittsicher sollte man sein
 
 
 
 
KARTE  
 
Gruß Daniel

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