B E R G H E I M A T

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Hirschberg übern Kratzer

 
Servus,
 
gleich nochmal einen freien Tag eingelegt um zu schaun was bei uns in den Bayrischen Vorbergen geht. Als Testtour suchte ich mir den Hirschberg heraus. Über den Normalaufstieg wollte ich heute mal nicht aufsteigen, sondern über den etwas längeren Weg über’n Kratzer.

Es geht scho was
Start am leeren Parkplatz der Hirschberglifte in Point. Jetzt ging’s flach über schöne Bauernwiesen hinüber nach Leiten. 
 
 
Hier suchte und fand ich den Beginn des Wegs hinauf zum Hirschberghaus. 
 
 
Anfangs noch entlang einer Treckerspur der dem Rodelweg ( geht wohl noch net gscheit ) folgte. 
 
 
Doch schon bald nahm die Schneehöhe deutlich zu und steigerte sich zunehmend.
 
Meine Ziele / rechts der Kratzer, links hinten der Hirschberg Vorgipfel

 
Genüsslich ging’s in angenehmer Steigung durch den winterlich verschneiten Bergwald bis zum Ende des Wegs bei der Materialseilbahn. 
 

 
Jetzt hieß es den schattigen Nordhang des Kratzers noch hinter mich zu lassen. 
 
Da geht's jetzt aufi

 
Über den Sommerweg erreichte ich das geschlossene Hirschberghaus. 
 
 
Kurz über den freien Hang hinauf zum Gipfelkreuz des Kratzer 1545 m. 
 

 
Nun war es nicht mehr weit. 
 
 
Entlang einer guten Stapfspur  ...
 

 
... hinauf zum Plateau ...
 

 
... vorm letzten, kurzen Aufschwung meines Ziels dem Hirschberg 1668 m. Bisher hatte sich noch kein Skitourengeher hier herauf verirrt, nur mit einem Winterwanderer ...
 
 
... teilte ich die auch heute wieder fantastische Rundumsicht :
 


 
Wie immer windelte es hier droben, so rutschte ich schon bald die paar Meter hinunter zum Hütterl. 
 
 
Hier war gut rasten.
 
 
Mit angefellten Skiern rutschte ich nun hinüber zum Hirschberg Vorgipfel ( Skigipfel ) 1653 m. 
 
 
Die Abfahrt wollte ich auf der gut bekannten Normalabfahrt machen. Und was soll ich sagen es ging ganz fein. 
 
 
Die Schneemenge reichte gut aus um mir eine kontaktfreie Abfahrt bis zu den Rauheckalmen zu ermöglichen. 
 

 
Hier im Umkreis der Hüttn hieß es mal kurz die Augen etwas auf zu halten, hier lauern a paar Stoana. Schepperfrei an den Hüttn vorbei und in einem Links/Rechts Bogen ...
 
 
... hinunter in den Kessel. Auch in der weiteren Abfahrt bis zum Beginn der Piste ging’s super. 
 
 
Jetzt hinein in die breite Schneise, nichts wurde hier präpariert. 
 

 
So fand ich immer noch unverspurte Bereiche für meine Schwüngerl. 
 
 
Nur am ganz untersten Ende der Abfahrt standen ein paar lärmende Schneekanonen, diese waren aber leicht zu umfahren. Mit Ski bis zum Kofferraum meines Wagens.
 
 
 
-- Mit der Aufstiegsvariante über den Kratzer verlängert sich die Hirschbergtour doch a bisserl / 900 Hm
-- Aber da noch kein Rodelbetrieb ist war ich ganz allein am Weg
-- Droben in der Höhe ist zwar ein Superwetter aber bei recht eisigen Temperaturen : also bleibt der Schnee so wie er ist
-- Abfahrt vom Hirschberg geht bei etwas schaun ohne Feindkontakt
-- nur Pulverschnee
 
 
 
 
Gruß Daniel

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