B E R G H E I M A T

Sonntag, 4. August 2019

Leichtes Soloklettern über den Nordgrat zum Zwölferkogel

Servus,
 
heute machte ich a leichte Kraxltour droben bei Kühtai. Dort hinterm Inntal sollte heute das Wetter am stabilsten sein mit 12 Std. Sonnenschein ! 
 
Hinter der Passhöhe stellte ich meinen Wagen ab / Dreiseenlift.
 
Da geht's aufi
Nun schnurgerade hinauf zur ersten Liftstation und weiter über den Weg/ Abfahrt hinauf zum obersten Lifthäuserl. 
 
 
Nun abermals weglos in einem Links/Rechts Bogen zwischen den Lawinenverbauungen hinauf ...
 

 
... zur Erhebung des Kleinen Zwölferkogel 2611 m.  Von hier baut sich der Nordgrat mächtiger auf als er dann in Wirklichkeit ist ! 
 

 
Trotzdem war’s ein schönes Steigen. 
 

 
Nicht alles bombenfest aber gut kletterbar. 
 

 
Ohne in die Beschreibung oder in das Topo zu schauen suchte ich mir meine eigene Linie auf dem fast überall gangbaren Grat heraus.
 

 
Lt. Topo hätte ich nur eine Stelle mit UIAA III zu meistern gehabt – es wurden aber sicherlich ein paar mehr, u.U. auch schwerer ? ! 
 
 
Nach einer guten Stunde hatte ich schon den ebenfalls kreuzlosen Gipfel des Zwölferkogel 2988 m erreicht.
 
 
AUSSICHT :
 





 
Nun kurz am Grat nach Westen ...
 
 
... um danach schräg nach rechts abwärts den Sattel südlich des Gipfels zu erreichen. 
 
Den nächsten Buckel mach ich auch noch
Hier beginnt der normale Abstieg nach Westen ins Zwölferkar. Da ich diesen aber schon kannte hängte ich noch was dran ... um mir einen anderen Abstieg zu suchen. Also kurz hinauf zum nördlichen der Mittagsköpfe 2934 m. Nach kurzer Rundumschau :
 

Die soeben begangene Abstiegsflanke des 12 Kogel

 
... stand mein Abstiegsplan fest. Kurzer Abstieg in den nächsten Sattel ...
 
 
... und steil nach rechts ins Mittagskar. Obwohl es von oben recht ruppig ausschaute ging’s eigentlich ganz gut. 
 
Von der linken Scharte ging's herunter

 
Nun hieß es die beste Stelle zu suchen um über den Mittergrat den Übergang in den Wiesenboden des Zwölferkars zu finden. 
 
Hallo Freunde
Es löste sich alles super und problemlos auf. So folgte ich den Wiesen ...
 
 
... bis zur Kante, von hier ging es nun steil hinunter in den Talboden des Längental. 
 
Die untere Stufe - droben meine 2 Gipfel spitzen hervor
Dort angekommen schlenderte ich über den Steig, später Schotterweg talauswärts. 
 

 
Vorm Kraftwerk rechts mit kurzem Gegenanstieg zurück zu meinem Startpunkt.
 
 
 
-- A feine Sache war’s heut.
-- Alles trocken
-- Überholte am Grat einen Alleingeher und eine 2er Seilschaft, sonst war ich ganz allein
 
 
 
 
KARTE   
 
 
Gruß Daniel

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