B E R G H E I M A T

Samstag, 2. November 2019

Gehrenspitz Überschreitung mit Abstiegsvariante

 
Servus,
 
heute ging’s zu einer strengen Wanderung hinaus in die Leutasch. Ziel war die Überschreitung der Gehrenspitze mit Anstieg von Süden und Abstieg durchs Puitental. Auf regennasser Straße fuhren wir hinaus nach Sindelsdorf zum Treffpunkt, von hier nun weiter nach Leutasch Gasse. Hier bei der Bäckerei Pichler fragten wir höflich ob wir unseren Wagen abstellen dürfen. Dies wurde uns gestattet und so kauften wir sozusagen als Parkgebühr noch 2 Brote.
 
EIN TRAUM
Gleich hinter der Bäckerei startet der aufgelassene Steig hinauf durch den steilen, bewaldeten Hang. 
 

 
Die alten Markierungen wurden zwar mit grauer Farbe übermalt aber Irgendjemand fühlte sich dazu berufen neue, frische Farbmarkierungen anzubringen. 
 
 
So fiel uns die Wegsuche recht leicht. 
 
 
Schon bald hatten wir den Beginn der südseitigen Schutt – und Felsrinne erreicht. 
 

 
 
Dieser folgten wir nun zügig steil hinauf bis zum Erreichen des Gratverlaufs. 
 


 
Jetzt folgten wir dem mal breiteren mal schmäleren Gratrücken empor. 
 

 
Einige Grathöcker überkletterten wir ...
 


 
 ... oder umgingen sie auf der Südseite.
 


 
 
So erreichten wir bei leichtem Graupel den Gipfel der Gehrenspitze 2367 m. 
 


 
Pünktlich zu unserer Ankunft hier droben zog es leicht zu und so fiel die Aussicht a bisserl bescheiden aus :
 



 
Hier droben war es uns zu ungemütlich – also kurzer Abstieg bis wir ein etwas geschützteres Platzerl fanden. 
 


 
Nach der Pause folgten wir noch dem Steig ...
 


 
... bis kurz hinter dem Felsaufbaus des Kirchl. 
 


 
Um weiter bis ins Scharnitzjoch abzusteigen hatten wir keine Lust, also wählten wir den interessanteren, weglosen Abstieg direkt hinab ins Puitental. 
 

 
Am Bacherl suchten und fanden wir ein schönes Sonnenplatzerl. 
 


 
Auch von hier verschmähten wir den Abstieg entlang des Wanderwegs ins Tal. 
 


 
Stattdessen ging’s hinüber unter die Nordwände der Gehrenspitze ...
 


 
... und weglos durch Schuttfelder bis wir hinab zum Puitenbach absteigen konnten. 
 

 
Diesem folgten wir nun talwärts. 
 


 
 
Mal schwerer mal leichter kamen wir gut voran.
 


 
Da es uns so gut gefiel blieben wir dem Wasserlauf bis hinunter ins Tal treu. Zuletzt durch Wald hinüber zur Wildfütterung ...
 
 
... und auf dem Talweg zurück zum Parkplatz.
 
 
-- Tolle Runde bei besserem Wetter als vorhergesagt / 1300 Hm
-- Anstieg über einen bescheidenen Steig
-- Abstiegsvariante letztendlich anspruchsvoller und schwerer als der Aufstieg
-- Der Abstieg entlang des Puitenbachs machte richtig Laune, obwohl ein jeder von uns mindestens einmal mit den Schuhen eintauchte
-- Allein beim Auf – und Abstieg / nur am Gipfel trafen wir 2 Geher
 
 
KARTE   
 
 
 
Gruß Daniel, im Wetterstein mit Ralf und Hias

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