B E R G H E I M A T

Sonntag, 22. Dezember 2019

Zur Wintersonnenwende aufs Galtjoch + Abendspitze

 
Servus,
 
nachdem es gestern nochmal a bisserl Neuschnee in den Bergen gab trauten wir heute nochmal auf eine Skitour. Als Startpunkt wählten wir Berwang – eigentlich ein Schneeloch ! - aber so ergiebig wie erhofft fiel auch hier der Schneezuwachs leider nicht aus. So musste halt statt Anderer ( geplanter ) Ziele nochmal das Galtjoch herhalten / da wissen wir in etwa was uns erwartet.
 
Na also - ging doch
Also Fahrt nach Rinnen und hinunter nach Rauth am Rotlech. Hier am verwaisten Parkplatz starteten wir unsere Tour. 
 
 
Wenigstens war der anfängliche zu gehende Forstweg dank des Neuschnees schneebedeckt. 
 
 
Am Bach entlang, über die Brücke ...
 
 
... und mit leichter Steigung hinauf zur untersten Freifläche / Rotbach. 
 

 
Über diese hinauf zur obersten Hütte auf einen Forstweg. 
 
 
Eigentlich führt nun der weitere Skianstieg links durch Wald und Lichtungen aufwärts. Da dort aber zu wenig Schnee lag bevorzugten wir als weiteren Aufstieg den besser mit Schnee versorgten Forstweg. 
 
Blick hinab nach Rinnen und zum Thaneller
Wir folgten diesem nun bis uns Wegweiser nach rechts in Richtung Reuttener Hütte leiteten. 
 
 
Inzwischen war die Schneemenge ausreichend ...
 
 
... und so konnten wir schön unsere Spur hinauf ins freie Gelände legen. 
 
Da gehts später noch rauf
Hier querten wir gerade die Flächen hinüber zu den Hütten der Raazalpe. 
 

 
 
Als weiteren Aufstieg wählten wir nun die Abendspitze westlich zum umgehen. 
 

 
Gesagt – getan. 
 
 
Vom Sattel zwischen ihm und dem Galtjoch stiegen wir in ein paar Minuten empor zum Gipfelkreuz der Abendspitze 1962 m.
 
 
AUSBLICKE :
 


 
Jetzt rutschten wir wieder hinunter in den Sattel ...
 
 
... und nahmen unser Hauptziel in Angriff. 
 
 
Kurz hinauf zum Ansatz des Ostrücken und über die teils verblasene teils überwechtete Linie ...
 

 
... rauf zum Gipfel des Galtjoch 2109 m. 
 


 
Unwirtlich und saukalt war’s hier heroben und so ging es gleich fluchtartig an die Abfahrt. Anfangs noch nicht ganz so fein ...
 
 
... aber schon bald stand uns schon wieder ein Lächeln im Gesicht. 
 

 
Über schöne Hänge hinunter zur Ehenbichler Alpe. 
 

 
Hier machten wir nun unsere verdiente Rast. 
 
 
Ab hier wäre die direkte Abfahrt durchs Gelände in eine arge Plackerei ausgeartet / mangels Schnee. Also folgten wir in weiten Schleifen dem Forstweg ...
 
 
– und es ging eigentlich recht fein. Der leichte Schneefall der uns ab dem Gipfel bis hierher begleitet hatte ging nun langsam in Regen über.
Die Freiflächen bei den Hütten von Rotbach gingen gerade noch ! 
 

 
Das letzte Stück hinunter über den Forstweg begann schon wieder langsam aper zu werden ...
 
 
... aber für uns war heute noch die Abfahrt bis zum Parkplatz möglich / gerade so !
 
 
-- Besser als Nichts / wir waren ja schon froh das überhaupt noch eine halbwegs lohnende Tour heraussprang !
-- Der einsetzende Regen vernichtete die winterliche Stimmung die am Beginn noch herrschte.
-- Wir waren die einzigen Skitourengeher hier droben / 2 Schneeschuhler und 4 Fußgänger gesichtet
-- Schneelage über ca. 1600 m ganz passabel : bis ca. 20 cm Pulver auf tragendem Altschnee in windberuhigten Bereichen
-- Der Wind der letzten Woche hat aber ganze Arbeit geleistet
 
 
KARTE 
 
Gruß Daniel, in den Östl. Lechtalern mit Hias und Eiko
 
 

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