B E R G H E I M A T

Dienstag, 31. Dezember 2019

Hinterer Tajakopf via Immen – und Coburgersteig

Servus,
heute stiegen wir zum Jahresabschluss dem Hinteren Tajakopf auf’s Haupt. Um die ganze Unternehmung etwas reizvoller zu gestalten, entschieden wir uns, dieses auf einer nicht so gewöhnlichen Route zu tun. Start am Rummelplatz : Parkplatz der Ehrwalder Almbahn. Wir waren froh dass wir keine Liftler sind ! 


Nur ganz kurz folgten wir dem Pistenauslauf ...


... um gleich rechts in die Einsamkeit abzutauchen. Anfangs gab es noch ein paar Spuren 

... aber nachdem wir am Abzweig des Immensteig ankamen, hatten wir unbeflecktes Gelände vor uns. Etwas haklig stiegen wir durch den Wald empor ( eine anfangs angedachte Abfahrt hier hinunter wurde schnell begraben – zu wenig Schnee ) Schon bald hatten wir den oberen steileren, teils mit Drahtseilen entschärften Teil ( A-B ) erreicht. 
Die unterste Stufe erklommen wir mit geschulterten Skiern. 




Danach ging’s mit Ski weiter ... 

 / nicht ein jeder sah es so ! 

Weiter droben legte sich das Gelände zurück und kräftiges spuren war angesagt, da sich die Schneehöhe inzwischen hier deutlich erhöht hatte. 

An der Ganghofers Rast stärkten wir uns kurz und nahmen die nächste Etappe in Angriff. Nicht wie sonst über den flachen Boden und danach links zur markanten Geländekante, sondern in einem Rechtsbogen hinauf ins Brendlkar. 


Hier droben erreichten wir nun die normale Aufstiegsspur. 

Dieser folgten ein Stück wir bis sich rechts das namenlose Kar öffnete ...
 
... welches hinauf in die Scharte zwischen den zwei Tajaköpfen leitet. Auch dort hinauf gab es eine ältere Aufstiegsspur / teils schon wieder verweht. 


Trotzdem nahmen wir diese dankend an und stiegen zwischen den zwei Tajas empor in die Sonne. 


Hier droben verweilten wir einige Zeit. 

Zu schön war es hier droben – angenehm warm / windstill und aussichtsreich :



Jetzt folgte der letzte Teil unseres Aufstiegs. 


Zu Fuß steil hinauf zur letzten Felsbastion vorm Gipfelkreuz. 

Hier durch das steile Gemäuer zieht der kurze aber knackige Coburger Steig ( D-E ) hinauf. 

Zwar nur ca. 50 Meter aber mit Ski und Skischuhen : es gibt Angenehmeres. 


Nach dem Ende des Seils ...


... weiter durch verschneite Schrofen und Stapfschnee ...




... empor zum Kreuzgipfel des Hinteren Tajakopf. 

AUSSICHT : 


Gleich weiter hinüber zum eigentlichen Gipfel 2408 m.



AUSSICHT :

Nun stiegen wir nach Süden noch ein kurzes Stück durch das felsdurchsetzte Gelände ab zum Startplatz unserer Abfahrt. 
Rauf auf die Latten und ab ging’s ...


Zuerst gerade hinunter um schon bald nach links abzudrehen. 

Unter unserem vorherigen Aufstiegskar vorbei bis zum Absatz nach dem nicht sichtbaren Brendlsee. 


Hier suchten und fanden wir unberührtes Terrain. 

Anfangs etwas rechts des Bachlaufs ( Vorsicht Wasserfall/Eisfall ) ...

... um später in den Bachlauf zu gelangen. 

Gerade hinab und zwischen zwei vereisten Stufen hindurch ...


... in besser einsehbares  Gelände. Wir fuhren immer weiter hinab, 


... stets mit leichtem Rechtsdrall bis unsere Abfahrt in dem tief verschneiten Wald endete. Nochmal die Felle rauf und schon nach kurzem Aufstieg erreichten wir die Höhenloipe ( Weg zur Coburger Hütte ). Diesem folgten wir nun rechts mit nur leichter Steigung bis zum Scheitelpunkt. Abfahrt hinunter zum Beginn des Pistengebiets ...

... mit Einkehr im Ghf. Alpenglühen.
Zu guter Letzt Abfahrt entlang der Piste ins Tal.
-- Ein schöner Jahresabschluss
-- Aufstiegsvariante über den Immensteig, zwar a bisserl speziell aber schnell + zügig
-- Das namenlose Kar hinauf zwischen den beiden Tajaköpfen lohnt sich auch als Einzeltour + Abfahrt
-- Der Coburger Steig : Kurz / Schwer aber lässig
-- Abfahrt anfangs etwas mit wechselnden Schneesorten aber gut fahrbar / Abfahrt durch den Bachtobel : ein Traum / über die Piste : besser als ramponierte Skibeläge
Gruß Daniel, in den Miemingern mit Eiko und Hias
WÜNSCH ALLEN DIE MICH KENNEN UND AUCH DEN ANDEREN         MITLESERN EIN TOLLES + UNFALLFREIES JAHR  2020 

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