B E R G H E I M A T

Montag, 1. Juni 2020

‘ Edelweißplatte ‘ und ‘ Babyfant ‘ am Rauhen Kopf

Servus,

heute war etwas grübeln angesagt : Bei dem Wetter werden wohl alle Kletterliebhaber am Fels sein. Da war die Frage wo ist es a bisserl ruhiger ? So besuchten wir heute mal wieder seit längerer Zeit Tiroler Bergland. Da die Zufahrt und der Zugang über Vorder – nach Hinterriß auch in diesen Coronazeiten möglich ist, entschieden wir uns zum kraxln hinten im Tortal. Ziel waren die südseitig ausgerichteten Plattenwände ( Edelweißplatten ) unterhalb des Rauhen Kopf. Im Jahre 2015 hatte ich schon einmal bei eher ungünstigen Bedingungen das Vergnügen.
                           


So starteten wir am Hinteren Parkplatz in Hinterriß ...
Auf geht's
... und folgten zu Fuß den Forstweg ins Tortal ( Radlverbotschild !? ). 

Umgeben von einer wunderbaren Bergkulisse und in recht moderater Steigung wanderten wir taleinwärts zum idyllisch gelegenen Tortal Niederleger. 

Hier folgten wir nun dem Wanderweg in Richtung Torscharte ...




... und schon bald tauchte rechterhand unser heutiges Kletterziel auf.



Unterhalb der Platten fanden wir ein nettes Platzerl und machten uns Kletterfein.



# Als erstes machten wir zum aufwärmen die ‘ Baseclimblinie ‘ : mit IV- geraderecht um uns ans heutige Plattenschleichen zu gewöhnen.






# Nun ging’s in die tolle Route ‘ Edelweißplatte ‘ mit 5 schönen Seillängen / Stelle VII -

Zuerst durch die untere Plattenzone : 




Und über den sperrenden Felsriegel : 


Zu den oberen Platten :



Über diese Route seilten wir uns wieder ab :



# Nach kurzer Stärkung ...

... starteten wir in die mir schon bekannte ‘ Weg zum BABYFANT ‘ / 7 Seillängen mit Stelle VII -


Bis zum Felsriegel ebenfalls schöne Plattenkletterei :





Nochmal über den ersten Riegel :

 
Schon drüber

 ... und über den zweiten, gutmütigeren Wulst :



Zu den oberen, teils mit Wasserrillen garnierten Längen :





 
Auch die hätten wir
AUSSICHTEN :






Von hier nahmen wir den Fußabstieg. Nicht hinüber zum Hütterl sondern nach den Felsabbrüchen gleich links steil hinunter ...

 
... zum Wanderweg. Genau beim Wegkreuz ...




... erreichten wir diesen und weiter hinab zum Rucksackdepot.


# Zum Schluss noch kurz Seilfrei ganz rechts die Einstiegsvariante der Edelweißplatte rauf und runter / III -




So nun hatten wir alles hier droben abgeklettert ( insgesamt 14 Seillängen ) und konnten zusammenpacken. Auf dem Aufstiegsweg ...

... ging’s nun wieder hinab zur Alm und das Tal hinaus ...



... zum Startpunkt.


-- Insgesamt nur knapp ( angenehme ) 600 Hm Zustieg

-- Sehr gute Felsqualität mit Bohrhakenabsicherung

-- Mit einem 17er Schlüssel könnte man mal ein paar Muttern nachziehen !

-- Die Route Edelweißplatte ist etwas enger eingebohrt als die Babyfant

-- Nicht sehr ernsthafte Kletterei nur im Riegel muss man einmal gscheit anziehen ( geht aber auch A° )

-- Die Aussicht und die Umgebung ist schon alleine einen Besuch wert




Alle Infos im neuen Karwendelführer 2020 / Panico
Gruß Daniel, im Karwendel mit Hias

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