B E R G H E I M A T

Mittwoch, 22. Januar 2014

Herzogstand

Servus,
heute nach der Arbeit hab ich noch einen kurzen Abstecher Richtung Berge unternommen. Wollte doch mal schaun ob's mit dem Schnee schon besser geworden ist.
- Oben schon ... unten nicht wirklich -
 
Am Kesselberg - wird das heute was ?
Da ich der ganzen Sache nicht so traute packte ich meine Kurzski ein ( ohne Skistiefel läuft es sich besser - und die K-Ski kann man leichter tragen ).
Bei der Fahrt hinauf zum Kesselberg - alles andere als weiß ! Auch am Parkplatz kein Fusel Schnee. " Das kann ja was werden ".
 
Es färbt sich langsam ' weiß '
Aber nach 10 Minuten Fußmarsch, droben wo die Strommasten über den Berg laufen, lag feuchter Neuschnee ...
Nach 10 Minuten - Schluß mit Ski tragen
... Ski unter die Füß und weiter. Außer ein paar Stapfspuren war alles noch jungfräulich. 
Na also, auf Höhe der ' Schönen Aussicht '
So spurte ich gerade über die freien Hänge der Skipiste empor. Ab ca. 1300 - 1400 Meter wurde aus dem feuchten Schnee feiner Pulver ... und eine Unterlage gab's auch. Ab Höhe der Schlehdorfer Alm endeten die Spuren der Fußgänger ! 

Unterhalb des Herzogstandhauses lichtete sich langsam die Wolkensuppe und der sonnige Herzogstandgipfel zeigte sich in voller Pracht. 

Nachdem der steilere Hang unterm Haus Vergangenheit war, spurte ich unterm Martinskopf hinüber in die Sonne. Den Sonnenhang zum Gipfel überwand ich entlang des Sommerwegs mit Ski bis zum Pavillon am höchsten Punkt.
Mit Kurzski tut man sich hier leichter
Froh der Nebelsuppe entronnen zu sein genoß ich die gigantische Aussicht und die Einsamkeit am Berg. Wann hockt man hier schonmal bei bestem Wetter allein ? Da die Uhr nun schon 16 Uhr zeigte machte ich mich bald an die Abfahrt. Am obersten Serpentinenweg mußte ich noch etwas aufpassen, hier und da mal ein nicht ganz eingeschneiter Felsen, aber es ging erstaunlich gut. Danach schoß ich hinüber zum Herzogstandhaus, nun gab's ganz feine Pulverhänge ... bis der Schnee wieder feuchter wurde. Aber auch diese waren gut zu fahren. An den Strommasten angekommen rutschte ich noch am Wegesrand hinunter bis wirklich nichts mehr ging. Nach 5 Minuten Fußmarsch kam ich zufrieden am Parkplatz an.
-- Nach anfänglichen Zweifeln wurde es noch eine tolle, kleine Tour zum Feierabend mit Pulverschnee + Sonne
-- Es hat ca. 20 cm neuen Schnee gemacht, unten taut es schon wieder
-- An den unteren Hängen keine Unterlage mehr, aber der feuchte Schnee ermöglicht die Abfahrt
-- Droben hat's feinen Pulver auf tragender, verharschter Unterlage
Schau ins Karwendel
Über den Martinskopf hinweg

Im Alpenvorland ist nichts mit Sonne


Der Grat zum Heimgarten

Nur noch schee

Da geht's nun wieder hinab
Wen es nur immer so wär !
Auch weiter unten noch ganz passabel
Bis nicht's mehr ging
Gruß Daniel

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