B E R G H E I M A T

Donnerstag, 4. Februar 2016

Pulvertour zum Teufelstättkopf

Servus,
 
solange es noch etwas winterlich ist nutze ich die Gelegenheit. Also nochmaliger Start um in den heimatlichen Gefilden auf Skitour zu gehen. Bei der Hinfahrt Oberau – Ettal bezweifelte ich zwar kurzzeitig, wegen der hier sehr mickrigen Schneelage, ob meine heutige Tourenauswahl die Richtige war – aber ich sollte mich irren. Oberhalb der Schleifmühle parkte ich ( 1.- für 4 Std. ) und startete mit Ski vom Auto weg. 
 
Hier geht's los - schaut doch gut aus
Anfangs über den Hüttenweg in Richtung Pürschlinghaus. Es lag zwar noch genug Schnee aber dieser lag auf den ersten 10 Minuten ohne Unterlage ( hier kam mir ein abfahrender Tourengeher entgegen – es sollte der Einzige bleiben ). Danach wurde es deutlich besser und ich hatte keinen Grund mehr zu zweifeln ob die Schneehöhe ausreichend wäre.
 
 
Ich nahm heute nicht den üblichen Skianstieg zum Teufelstättkopf, sondern ich probierte mal eine neue Variante aus. Diese verläuft meist durch freie Schneisen, Lichtungen und weites freies Gelände. Ich werde den Aufstieg heute nicht weiter beschreiben, da der obere Ausstieg doch etwas problematisch ist und ich die Einsamkeit dort für sehr erhaltenswert halte. Wer sich in der Gegend a bisserl auskennt wird es schon finden.
 
 
Die Schneehöhe nahm immer mehr zu dazu schneite es leicht – eine richtige Winteridylle. Eine Spur im unteren Teil erleichterte mir die Orientierung. 
 
 
Nachdem ich in freies Gelände erreichte kam war sie jedoch schon verblasen. 
 
 
So spurte ich durch den butterweichen Schnee um später, ein gutes Stück droben wieder auf die Spur zu treffen. 
 
Selbst ist der Mann
Die Freude hielt nicht lange an den mein Vorgänger beendete schon bald seine Tour und fuhr wohl von hier ab. 
 
Hier ist nun die Spur vorbei
So suchte ich mir durch die steilen, gut mit Pulverschnee gefüllten Hänge den besten Weg. 
 
 
Weiter droben legte sich das Gelände etwas zurück ...
 
 
... und ich erreichte den felsigen, verblasenen Gipfelbereich. 
 
 
Das letzte Stück erstieg ich zu Fuß ... der kurze finale Gipfelanstieg war noch jungfräulich und tief verschneit. 
 
 
Also wühlte ich mich hinauf zum sturmumtosten Gipfel des Teufelstättkopf 1758 m. 
 


 
Der hier wütende Höhenwind verscheuchte mich aber recht schnell. 
 
 
Bei meinen Ski zwischen den Felsen fand ich einen etwas windstilleren Platz. Da keine richtige Gemütlichkeit aufkam machte ich schon recht rasch an die Abfahrt – in etwa so wie mein Aufstieg.
 
Vorfreude ! - dann geht's mal los


Da gfrei i mi wi a Schnitzel - Platz ohne Ende



Das macht heut richtig Laune
 
-- Eine richtige tolle, teils etwas rassige Tour
-- Der Schnee war vom Feinsten – schöner trockener Pulver
-- Die besten Abfahrtsbedingungen diesen Winter
-- Auch der unterste Rodelweg war gut zu fahren
-- Hatte meine guten Ski dabei ( sie sind noch GUT )
-- Drunten im Tal hatte es schon wieder leichte Plusgrade
 
 
Gruß Daniel
 

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