B E R G H E I M A T

Donnerstag, 18. Februar 2016

Zur Sonnensuche zum Röthenstein

Servus,


heute ging’s nochmal auf eine meiner NachDerArbeitTouren. Diesmal war ich nicht allein, und so suchte ich eine Runde heraus mit einer etwas rassigeren Abfahrt. Meine Mitstreiter bezweifelten zwar anfangs ob es überhaupt geht ... den bei der Hinfahrt bekommt man schon echt Zweifel ... die Fahrt  durch die grünen Landschaften, bis zum Beginn der Mautstraße  lassen einen nicht an eine Skitour in den Voralpen glauben.

 
Der Nebelsuppe entflohen


An der Hufnaglstubn lag dann doch soviel, zumindest am Weg, das wir mit den Skiern/Splitboard starten konnten. 
 
Am Ausgangspunkt - es geht doch !!
Über den schön schneebedeckten Weg stiegen wir nun auf ... den Abzweig links zur Sieblialm ignorierten wir ... 




... später am Bach entlang bis kurz vor die Rottachalm. 
 
Nun noch ein links ein Stückerl am Weg, die nächste weite Schleife kürzten wir links durch den Wald ab und trafen genau auf die Weggabelung bevor das freie Gelände beginnt. Hier noch ein kleiner Plausch mit einer netten Gruppe von abfahrenden Tourengehern ( man sah sich schon am Schneidjoch ). Nun durch die dicker werdende Suppe bis zur ersten, etwas oberhalb liegenden Hütte der Röthensteiner Almen. 

Nun folgten wir nicht der Hauptspur sondern folgten einer schwächeren welche links in den Hochwald hinauf zog.


In zahlreichen Kehren nun durch den winterlichen Hochwald ...




... bis wir auf den bewaldeten NW Rücken unseres Ziels trafen. 
 
Grenzüberschreitung
Jetzt war es nicht mehr weit ... die Nebelsuppe ließen wir nun unter uns und erreichten bei strahlendem Sonnenschein den kleinen Gipfel des Röthenstein 1703 m. 

                                      
Wir sonnen uns scho

Mit dem Splitboard dauert's a bisserl länger



Nach gut 20 Minuten war es schon wieder vorbei mit der Herrlichkeit und der Nebel verschluckte uns wieder. Es wurde sofort recht zapfig und wir beschlossen uns an die Abfahrt zu machen. Vorher hatten wir noch in unsere geplante Abfahrt geschaut ... des geht scho – 2-3 frische Abfahrtsspuren waren schon drin. Also rutschten wir kurz über den Grat ein Stückerl zum Beginn der Einfahrt. 
Nun geht's rechts hinunter
Nichts war zu sehen, wie ein weißes Loch ... auch die alten Spuren lösten sich in dem diffusen Licht auf. Also nicht lang rumzicken -  rein in den Osthang, dank dem pulvrigen Schnees ging es recht gut. Dem Felsriegel in einem leichten Linksbogen ausweichen und weiter hinunter. 


Da hier der Schnee recht gleichmäßig lag hatten wir auch ohne Sicht eine recht problemlose Abfahrt. Zum Glück kannte ich das Gelände hier droben recht gut – so hatten wir keine Orientierungsprobleme. 


Nun immer leicht links mit kurzen Zwischenabfahrten und so trafen wir genau auf die Plankenstein Alm. Ab hier nun wieder freie Sicht ... hinter der Alm über zwei Freiflächen bis zum Bach. Nach überqueren des Wassers waren wir wieder auf unserem Aufstiegsweg. Nun in flotter Fahrt über den Weg bis hinunter zum Parkplatz.



-- Schöne kleine Runde

-- Hier droben liegt noch gut Schnee

-- Ca. 10 cm frische Neuschneeauflage

-- Pulverschnee / weiter unten wird er schon a bisserl schwer aber gut fahrbar

-- Steile Ostabfahrt nur bei sicheren Bedingungen machen





KARTE  



Gruß Daniel, auf Nachmittagstour mit Tobias und Danilo ( Splitboard )

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