B E R G H E I M A T

Sonntag, 8. Mai 2016

PROJEKT Teil 1

Servus,


heute mal wieder begonnen eine Neutour einzubohren. Um von vornherein jedem Ärger mit der Jägerschaft etc. aus dem Weg zu gehen halten wir uns mit Infos etwas zurück. 


Die Linie wird eh eher was für kletternde Bergsteiger als für felsverwöhnte Plaisierkraxler. Das Eine oder Andere Schuttfeld ist zu durchsteigen auch gibt es mal etwas Gehgelände zu überstehen. Trotzdem teils schöne Kletterei in meist gutem Fels. Schön südseitig ausgerichtet.  

40 bis 50 Minuten wegloser Zustieg

Am Wandfuß - die Schlepperei ist geschafft !
Heute schaften wir die unteren 300 Hm zu durchsteigen und somit ca. die Hälfte der Felsflanke / Wand wäre zu hoch gegriffen.
Dann packen wir's mal an
 
Nachstieg der ersten Länge
 EIN PAAR WEITERE EINDRÜCKE  :






Stets schöne Aussichten

Teils bombiger Fels



Das ist natürlich nicht so fein !!

Akkus sind leer / das war's für heute

Hier gibt's keinen Schatten ! ... außer es zieht mal eine Wolke herüber
Wir hoffen bei unseren nächsten Besuch den Rest zu schaffen und somit uns die Abseilerei zu sparen / von droben gäbe es einen Steig um wieder ins Tal zu kommen. 
ABSEILFAHRTEN : 







Gruß Daniel, bei der Arbeit mit Ralf


# wir halten Euch auf dem Laufenden / nach Fertigstellung gibt es auch genauere Infos + ein Topo auf Anfrage.

Kommentare:

  1. Als eifriger Leser freu ich mich jetzt schon narrisch auf eine Begehung.

    In welchem Grad wird es sich denn einpendeln?!

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    1. Servus Julian,

      wird sich so zw. V und VI einpendeln - aber wohl keine reine Genusstour. Eher ein alpiner Anstieg durch eine recht sonnige Flanke mit gewisser Anforderung an das Allroundkönnen !

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  2. Sieht super aus! (bis auf die Schuttfelder...) - Bin sehr gespannt auf weitere Infos :)

    Viele Grüße

    Rebecca

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  3. Passend wo gerad der Aprilscherz aus der Wand gebrochen ist! gute Besserung den beiden Kletterern!

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    1. Hallo Anonym (?),

      hört sich ja nach Kritik an !? Das mit der ' Aprilscherz ' ist wirklich tragisch und hat mich sehr getroffen, natürlich hoffe ich auch das es den 2 Starnberger bald wieder besser geht.
      Wir haben die Route, so glauben wir sicher eingerichtet / sind diese auch schon mehrmals geklettert. Hab mich mit meinem damaligen Bohrpartner kurzgeschlossen und wir können uns dieses Unglück nicht erklären, zumal uns unklar ist an welchem Standplatz dies passiert sein soll ?
      Ich werde mir in Kürze das ganze mal anschauen.

      Gruß Daniel

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    2. Nachtrag : mit der ' Aprilscherz ' ist alles in Ordnung : http://www.bergheimat.net/2016/05/aprilscherz-kontrolle.html

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  4. Servus Mister Rotwild,
    sicherlich wirst du dich freuen, denn hier ist ein weiterer Kommentar auf deiner famosen, selbstdarstellerisch eher minderwertigen Homepage.
    Es gibt ein paar Grundregeln im Klettersport, die auch in München schon angekommen sein sollten:
    1. Wer zuerst kommt, malt (bohrt) zuerst. Hast du als Erster in diesem extremen Geheimgebiet gebohrt? Nein. Kollegen der Schneehenne haben zuerst gebohrt.
    2. Projektschlinge bedeutet, oh Wunder, Projekt. Und Projekt bedeutet, Finger weg bis es freigegeben wird.
    3. Zuerst Machen, dann die wilden Heldentaten im Internet veröffentlichen.
    4. Es gibt kein Geheimgebiet, das die Schneehenne nicht schon kennen würde.

    Als Resultat deines räuberischen Akts fühlt sich die Schneehenne nun durchaus dazu animiert dein Projekt wieder zurückzuklauen. Schau also, dass du das Teil schnell fertig bohrst sonst macht es die Schneehenne. Andererseits hat die Schneehenne auch schon von Routen gehört, die wieder abgebaut wurden. Gut, dass die Schneehenne viele Felsenwurm-Freunde hat. Die Schneehenne hat schon in Auftrag gegeben die ganze Arnspitze (hoppla, pardon, ich meinte natürlich den Geheimberg) so zu unterhöhlen, dass Mister Rotwild keinen einzigen Expansionsanker mehr setzen kann.

    Gruaß, die vor Wut rot erboßte Schneehenne. Ihre Rache wird fürchterlich sein.
    Climb on, aber nicht in fremden Projekten.

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    1. Als regelmäßiger Leser dieses Blogs, der mir immer gute Inspirationen für meine Touren liefert, und sporadischen Kletterer möchte ich dies auch gerne kommentieren.
      Ich bin überrascht über den rauen Umgangston von Schneehenne. Natürlich kann es bei solchen Projekten mal zu Missverständnissen führen, diese sollte man aber einfach über eine private Nachricht an die betreffende Person klären. Ich finde es absolut unangebracht jemanden öffentlich so anzugehen.
      Freue mich schon auf die nächten Berichte auf Daniel's Blog.

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  5. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    1. Hallo Schneehenne,

      ... danke für deinen Kommentar in 2 facher Ausführung.
      Ebenso merci' für deine Einschätzung dieses Blogs.
      Nun zu deinen Vorwürfen: Als ich vor einer Woche dort droben war um den Fels und den Zustieg in Augenschein zu nehmen war noch alles clean. Um so erstaunter waren wir als bei unserem nächsten Besuch rechts in der Rinne ein Schlaghaken mit roter Schlinge steckte ( weitere Haken entdeckten wir nicht ). O.K. hier war jemand schnell und hat sich einen Claim abgesteckt dachten wir ! Also begannen wir unsere Linie um's Eck a Stückerl links, wollen ja niemanden in die Quere kommen. Nachdem wir ein paar Seillängen eingerichtet hatten und wieder am Wandfuß landeten entdeckten wir links noch einen frischen Bohrstandhaken ( noch mit Bohrstaub ) ... dazu noch weiter links an der Kante noch einen Schlaghaken mit roter Schlinge und ganz weit rechts auf einem Absatz noch einen Bohrhaken. Diese waren uns in der Früh noch nicht ins Auge gefallen !? War vielleicht die Schneehenne/oder Kollegen zur gleichen Zeit bei der Arbeit ?
      Wie dem auch sei ich/wir denken die Flanke und der dortige Fels vertragen mehrere Routen - was meinst du oder deine Kollegen ? Zumindest unter dem Klettervolk sollte a bisserl Harmonie herrschen.
      Falls das passt bin ja mal auf deine/eure Linien gespannt.

      Gruß Daniel / = nicht Rotwild

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  6. Projektschlinge ist Projektschlinge, und die, wie von Daniel richtig festgestellt, zeigt an, "dass ein Claim abgesteckt ist". Wer sich dann trotzdem drüber hinwegsetzt und in und um ein Projekt herumbohrt, bricht jeden bisher gültigen Grundsatz alpinen Kletterns. Soviel Charakter sollte man schon verlangen können, dass man seine eigenen (enttäuschten) Wünsche erst mal zurückstellt, eine andere Tour geht oder das avisierte Projekt erst mal clean klettert und dann vielleicht mal recherchiert, ob's da vielleicht doch einen gibt, der auch Augen hat und die Wand ebenso kennt.
    Ich kann der Schneehenne nur Recht geben. Zumal ich weiß, dass diese Normalhaken schon ein paar Tage länger stecken! Die Begeher dachten eben, dass man nicht jeden Pfurz sofort veröffentlichen muss. Eine Projektschlinge (s.o.) sollte da schon reichen. Um eine rote Ampel fährt man ja auch nicht außen rum!!
    Und, zu Jochens Kommentar: Daniel ist mit öffentlicher Kritik über Einzelpersonen via Blog auch nicht zimperlich!

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  7. Servus zusammen,

    irgendwie komme ich mit der Diskussion und vor allem der Art und Weise, wie diese geführt wird, nicht zurecht. So fände ich es gut, wenn diejenigen, die Kritik mit Verweis insbesondere auf Charakter und Ethik äußern, sich auch zu erkennen gäben. Zitat[Anonym]: "Soviel Charakter sollte man schon verlangen können". Mit Anonym, Schneehenne und sonstigem Getier kann ich leider nichts anfangen.
    Und nun zur Sache selbst: Die angesprochene Wand ist nicht nur sehr hoch, sondern auch sehr breit. Im Kern geht es doch um die Frage, ob man sich mit einer einzigen Projektschlinge die gesamte Wand in ihrer vollen Höhe und Breite als sein Privatrevier reservieren kann. Besagte Projektschlinge ist am Rand einer Rinne angebracht, weshalb die Route, um diesem Projekt nicht in die Quere zu kommen, ein ganzes Stück entfernt um einen Kante herum eröffnet wurde. Auf Höhe des ersten Standes und auch darüber gibt es beinahe unendlich Möglichkeiten, um Stände einzurichten und neue Linien zu erschließen. Dort ist alles alpin kletterbar. Ich weiß wovon ich reden, denn ich war am WE mit dabei. Das soll heißen, dass überhaupt nichts dageben spricht, dass das Projekt mit der roten Schlinge auch vollendet wird. Im übrigen würde eine weitere Linie die Wand sicherlich alpinistisch weiter aufwerten.
    Ich würde mich auf jeden Fall darauf freuen.

    In diesem Sinne,
    Viele Grüße
    Ralf

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  8. Projekt ist jedes Teil, das erschlossen, aber noch nicht geklettert wurde.
    => Ein Schlaghaken am Einstieg ist keine Erschließung und damit kein Projekt.
    => Eine ganze Wand durch ein paar Schlingen am Wandfuß zu reservieren ist auch keine Erschließungstätigkeit.

    Viele Grüße,
    Bene

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