B E R G H E I M A T

Samstag, 25. November 2017

Ins Schöttlkar über den Seinskopf

Servus,

heute soll das Wetter noch bis Mittag halten ... 
 
Morgenrot - Schlechtwetter droht
... dann soll es richtig greislig werden. So entschlossen wir uns nur eine kurze Runde am westlichen Rand der Soiern zu unternehmen, das sollte sich noch ausgehen.



Wir trafen uns recht zeitig in Krün, hier ließen wir einen Wagen an der Isarbrücke stehen und fuhren mit dem Anderen hinüber zur Seinsbrücke ( erspart uns den elenden Talhatscher ! ) Dort starteten wir mit den Kurzski am Buckel in Richtung Vereineralm. Noch vor der Ochsenalm begann der Steig steil links durch die lichten Hänge. 
 


Nach einer schweißtreibenden halben Stunde erreichten wir den Gratverlauf. 

Meist durch Latschen zieht sich der Weg in die Höhe und so ab 1500m gab es die ersten Schneefelder. 

Gute Trittspuren veranlassten uns dazu die Ski noch am Rucksack zu lassen. 



Nachdem unser erstes Ziel der Lausberg 1855 m erreicht war wurde der Blick auf den weiteren Wegverlauf frei. 




Das Wetter zeigte sich nochmal von seiner besten Seite – die morgentlichen Grauschleier verzogen sich und überließen dem BLAU den Himmel. 
Bei bester Laune ging’s nun hinüber zur Aussichtskanzel des Signalkopf 1895 m



 AUSSICHT :
 
Blick über den Lausberg ins Mittenwalder Becken

Isar Stausee und der Barmsee

Da geht's nun noch hinüber
Da nun der Weiterweg nach einem kurzen Stück ...
 
... ungespurt war hieß es ‘ Gewicht vom Buckel ‘ und die Ski dorthin wo sie hingehören.
 


So zogen wir unsere Spur über den Kamm hinauf ...



... zur kreuzlosen Erhebung des Seinskopf 1961 m.


Was für eine Aussicht :





Da sieht man gut die nahende Schlechtwetterwalze

Dort geht's dann runter

Jetzt ein Stück hinab und entlang des unteren Querwegs hinüber ...
... in die Scharte zwischen Seinskopf und dem Feldernkreuz. Hier nun anfangs steiler und mit Felsen garniert hinein ins Schöttlkar. 




Gut ging’s, der Schnee war teils pulvrig aber auch mal mit einem Deckel verdeckt. 




Aber die Oberfläche verriet meist die Beschaffenheit und bescherte mir/uns!? eine doch recht schöne Abfahrt. 

Am Karende, das Schlechtwetter hatte uns nun erreicht ...
Und zack - schon ist es zugezogen
... konnten wir noch durch den hier nun feuchten Schnee bis auf knapp 1400 m durch den Wald hinunterrutschen. Nun wieder mit gepackten Skiern über den ruppigen Karrenweg zur Fischbachstraße. 
 
Jetzt ist uns das Wetter egal
Auf dem Forstweg runter ins Tal, nun bei leichtem Graupel, zuletzt über die Brücke zum Wagen.

Bei Regen holten wir den Anderen PKW – gönnten uns zum Abschluss einen Kaffee und Heim ging’s  ... komplett bei Sauwetter !

 
Zum Glück sind mir jetzt nicht mehr dort droben

-- Mal wieder Glück beim Timing gehabt.

-- Schöne Runde / ideal mit 2 Autos oder deponiertem Radl insgesamt gute 1100 Hm

-- Südseitiger Aufstieg – nordseitige Abfahrt : noch idealer im Frühjahr/Spätwinter



 KARTE  



Gruß Daniel, in den Soiern mit Ralf

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