B E R G H E I M A T

Sonntag, 5. November 2017

Heuraffelkopf bis Zinnenberg

 
Servus
 
 
Vormittag sollte es noch trocken bleiben – also machte ich mich auf zu einer kleinen Runde in die Chiemgauer Berge – dort sollte es am längsten trocken bleiben. Da ich vor einiger Zeit das nördl. Stück des Gratverlaufs vom Hammerstein über’s Zellerhorn + wand plus Laubenstein über Aschau schon gemacht hatte, stand nun heute die südl. Fortsetzung an.
 
Es blieb trocken !
Start mit dem Radl in Hainbach ... 
 
 
... auf Radlweg hinüber nach Stein und dort nach den letzten Häusern rechts auf dem Forstweg bergwärts. Dieser anfangs nicht ausgeschilderte Weg brachte mich in weiten Schleifen durch schönen Buchenwald ...
 
 
... in angenehmer Steigung in die Höhe. Immer am Hauptweg bleibend, an einem Wegkreuz links bis der Weg auf dem letzten Kilometer etwas steiler und ruppiger wurde.
 
 
Rechtshaltend über Brückerl zur Unteren Baumgartenalm, hier ließ ich nach 7,4 Km mein Radl stehen. 
 
Radldepot / zum 1. Ziel über den nach rechts hinunter ziehenden Grat
Nun zu Fuß auf dem Weg weiter, hinüber zum ersten Ziel dem Heuraffelkopf. 
 
 
Diesen erstieg ich weglos über den im unteren Teil von ein paar Felsen garnierten Gratabsenker von Osten. 
 

 
Man kann es sich jeweils leichter oder schwerer machen, desto mehr am Grat um so interessanter ... 
 
Blick hinüber zur Zellerwand

Grad aufi - durch den Felsspalt
... mit leichter Kraxlei. Oben heraus über eine Wiese zum Gipfelkreuz auf 1505 m. 
 
Mit Blick zur Kampenwand

Drunten die Unt. Baumgartenalm

Hinterm Geäst der Chiemsee
Jetzt ging es stets am Gratverlauf hinüber ...
 
Ganz hinten der Zinnenberg

Blick zurück zum Heuraffelkopf, links die Abergalm
... zur nächsten Erhebung, dem Predigtstuhl mit 1492 m. 
 
Hinten die Hochries
Von diesem war es nicht mehr weit und ich stand auf dem Klausenberg 1554 m. 
 

 
Kurz hinab in einem Wiesensattel hier steht die verwaiste, baufällige Klausenhütte. 
 
Schad drum
Weiter ohne Höhe zu verlieren durch den weiten Wiesenkessel zur schon vom Klausenberg gut zu erkennenden Latschenschneise / Verlauf der Landesgrenze. 
 
 
Durch diese kam ich gut auf den sonst fast komplett mit Latschen überwucherten Zinnenberg 1565 m. 
 

Zoom in den Koasa


Von hier droben zieht eine batzige Wegspur nach NO hinunter, dieser folgte ich anfangs um später links ins freie Gelände zu gelangen. 
 
 
Hier gerade hinunter - über den Schloßbach zu Steig der mich zurück zum Radldepot brachte. 
 
 
Die Abfahrt erfolgte wegen mangelnder Alternativen auf dem Auffahrtsweg.
 
 
 
-- Eine schöne abwechslungsreiche Tour / knapp 1100 Hm
-- Es war heute sehr wenig los, mancher traute wohl dem Wetter nicht !?
-- Der weglose  Aufstieg zum Heuraffelkopf mit leichter Kraxlei / kann meist links in grasigem Steilgelände umgangen werden
 
 
KARTE   
 
Gruß Daniel

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