B E R G H E I M A T

Donnerstag, 21. März 2019

Pulver + Firn an der Wibmer Scharte

Servus,
ich kann’s nicht lassen. Also heute noch einmal rein ins Gebirg – wer weiß wie lange es noch so perfekt bleibt. Ziel war die markante Scharte westlich der Freiungen im Karwendel.
 
Mein Ziel - statt einem Gipfelkreuz gab's heut ein Kondenskreuz

Start von Gießenbach, auch hier liegen noch Unmengen von Schnee. So konnte ich vom Parkplatz mit den Ski losrumpeln. 

Schön ging’s durch das immer wieder schöne Gießenbachtal ...


... bis es nach einer Brücke rechts in Richtung Eppzirler Alm ab ging. Von hier war es nicht mehr weit und das Gatter war erreicht. 

Von hier gab’s jetzt die ersten schönen Blicke hinein in das Felsenrund. 

Der Weg flacht etwas ab und so hatte ich genügend Zeit mich satt zu schauen. Über freies Gelände war ich schnell auf Höhe der Eppzirler Alm. 

Jetzt hieß es sich zu entscheiden. Spuren waren überall drin ... also wo gab’s noch den besten Schnee ? 

Ich entschied mich für die Wibmer Scharte, in deren Hängen kann die Sonne am wenigsten anrichten. 

Also folgte ich der Spur rechts hinauf. 
 
Blick retour

In schönen Kehren kam ich der Sache immer näher. 
 
Erlspitze

Seefelder Spitze
Von der Sonne ging’s nun in den Schatten. 


Rechts des markanten Fingers schraubte sich die Spur hinauf. 


So erreichte ich wieder die Sonne und somit die Wibmer Scharte ca. 2110 m. 

Auf einen der Wibmertürme wollte ich eventl. noch hinauf. Aber ca. 10 m unterhalb des linken Turms ließ ich es Gutsein – zu bröslig mit unzuverlässiger Schneeauflage. 


Die letzten Meter schenk ich mir !
Also wieder runter in die Scharte ...
Fast geschafft
...  und stattdessen hockte ich mich lieber schön in die Sonne und den genoss den Ausblick  :



Die Abfahrt stand nun endlich auf dem Programm. 

Rechts des Fingers fand ich meine Pulverhänge. 

Auch im ersten Teil des sonnenbestrichenen Hangs hatte ich noch guten Pulverschnee. 
Bald änderte sich dies und ich rauschte durch tolle Firnhänge ...



... in den Boden ‘ Auf der Iss ‘. Zwar war es deutlich flacher aber ein paar Schwüngerl gingen noch. 

Nun kam das flachere Stück bis zum Gatter, mit etwas schieben und kurzem gehaxl war dies auch bald erledigt. Der Rest bestand eigentlich nur noch aus einer Schussfahrt.

-- Auch heute hat es wieder gepasst
-- Dort wo die Sonne net reinscheint noch Pulverschnee
-- Heute noch gut fahrbarer, tragender Firnschnee
-- Unterhalb von ca. 1300 m war er schon leicht tief und bremsend ( am eingefahrenen Weg lief es flott ausi zum P.)
-- Außer einem jungen Madl, die das gleiche Ziel hatte wie ich, war ich allein am Weg
Gruß Daniel

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