B E R G H E I M A T

Mittwoch, 1. Juli 2020

‘ Schmankerlweiße ‘ durch die Hochmiesing SO Wand

Servus,


heute nach der Arbeit ging’s nochmal raus in die Berge. Wollte das gute Wetter nutzen – bevor das angesagte Unwetter eventl. wieder einen Wetterumschwung bringt. Ziel war eine leichte Solokletterei im Rotwandgebiet. Diese Linie hatte ich vor 17 Jahren schon einmal gemacht – ich wusste also in etwa was mich erwartet :
Durch die südöstlich ausgerichteten Plattenwände des Hochmiesing : 
 ‘ Schmankerlweiße ‘ 5 Seillängen / 200 Klettermeter / meist im III Grad

Start mit dem Radl in Ried und hinüber nach Geitau ...


Mein Ziel - der Hochmiesing / nur von der falschen Seite

... an der Segelflugbahn entlang hinter nach Mieseben. 

Nun den WW folgend in Richtung Soinsee. Nach einer Diensthütte zieht der Forstweg mächtig und gleichbleibend an. 



Anfangs schön schattig geht’s hinauf bis das Gelände freier und schon bald rechterhand die Untere Steilenbergalm auftaucht. Geradeaus weiter in einem Bogen hinauf zur Schellenberg Alm. Nun folgte eine richtig steile Rampe ...



... empor zum Soinsee und somit in deutlich flacheres Terrain. 

Am See entlang bis der Weg hinten bei der Großtiefentalalm endete. 
 
In Bildmitte meine heutige Kraxleinlage


Hier nun Radldepot ( 8,8 Km ) ...


A knappe halbe Stund werd ich zum Einstieg hinauf brauchen
... und weiter zu Fuß querend in Richtung Schuttfeld. Durch eine Latschengasse erreichte ich problemlos das Geröll. 

Teils über lockere Steine erreichte ich einen grasbewachsenen Streifen der mich schnell hinauf zum Beginn der Platten brachte.

Nach kurzer Rast mit toller Aussicht :  




... wechselte ich das Schuhwerk und packte es an. 

Schön war’s zum kraxln. 

Nach kurzer Querung durch das einzige Schrofenstückerl hatte ich die genoppten Plattenbereiche erreicht. 




Gerade aufi bis ich nach diesen wunderbaren 80 Klettermeter ein Band erreichte. 


Blick obi
Hier nochmal ein paar schöne Plattenstellen ...

... und hinauf bis zum obersten Ende der Felsen. 


Jetzt folgte der heutige Wermutstropfen : Hinein in den Latschendschungel – Augen zu und durch. Nach gut 10 Minuten war auch diese Turneinlage Vergangenheit und ich hatte freien Weg zum Gipfel des Hochmiesing 1883 m.



AUSSICHT :






Hinter der Rotwand  donnerte es schon ...

... also machte ich mich sogleich an den Abstieg. Über den Steig ...



... stieg ich hinab in den Miesingsattel ...



... und weiter durch freies Wiesengelände zurück zur Großtiefentalalm. 



Für weitere Aktivitäten oder das eigentlich angedachte Bad im Soinsee blieb wohl keine Zeit mehr : das angesagte Gewitter wollte ich lieber nicht hier droben über mich ergehen lassen. So rollte ich über den Auffahrtsweg ...
 
Die letzten Sonnenstrahlen für heut / Untere Steilenalm
... wieder hinunter ins Tal.
Da kommt was !


-- Sehr steile Radlauffahrt !

-- Die Kletterei ist eigentlich ganz fein, halt a bisserl kurz

-- Einige, wenige Bohrhaken vorhanden 

-- Abseilen zwar möglich aber nur jeweils 1 Standhaken / Latschenausstieg wohl sicherer aber ....
Gruß Daniel

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