B E R G H E I M A T

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Über den Brünnstein / K-Ski

Servus,
nach den Festlichkeiten der letzten beiden Tage war mal wieder etwas Energieverbrennung angesagt !
Nachdem sich nichts mit den ' sonstigen Verdächtigen ' ausmachen ließ, machte ich mich heute allein auf den Weg. Da weder das Wetter noch der Schnee einen Spitzentag versprachen brach ich erst um halb Neun in MCHN auf. Dank den recht leeren Straßen hatte ich den Ausgangspunkt hinterm Sudelfeld auch recht rasch erreicht.
 
Bei der Hinfahrt - Wendelstein ( Winter ? )

So war's :
Auch der Waldparkplatz ( kost nix ) überm Tatzelwurm zeigte sich heute recht verwaist ... hier packte ich voller Optimismus meine Kurzski an den Rucksack und stiefelte los. Nach einem kurzen vereisten Wegstück zeigte sich der weitere Verlauf, so wie erwartet, recht aper. 
Erster Blick zum Ziel / mit Abfahrtsweg !
An der Schoißeralm vorbei gings über den Forstweg bis zum Wegverzweig, hier folgte ich dem linken Weg ( Brünnstein / Großalm ) bis dieser vor einer Lichtung endet. 
In ' normalen '  Wintern ein stolzer Eisfall
Nun rechts weiter über den Steig, etwas steiler, bis ich nach einer kurzen versicherten Wandstelle freies Gelände erreichte. Hier auf dem Absatz steht man unter dem Nordhang, darüber kronen die Felsenwände des Brünnsteins. 
Da wird später abgefahren
Weiter gings leicht steigend nach links um die östlichen Ausläufer herum auf die sonnige Südseite. 
Am östlichsten Punkt der Runde - der Kaiser
Auf dem nun waagrecht verlaufenden Steig war das geöffnete Brünnsteinhaus gleich erreicht. Da ich zur Einkehr keine rechte Lust verspürte stieg ich gleich weiter. Über den leichten Klettersteig ( eher versicherter Steig ) ' Dr. Julius Mayr ' war der Gipfel rasch erreicht. Hier hockte ich mich etwas in die Sonne, aß einen Apfel und freute über das noch haltende Wetter. Da sich drüben im Westen doch schon langsam Schlechtwetterwolken aufbauten brach ich alsbald auf. Ich folgte dem heute super zu gehenden Grat nach Westen. So erreichte ich schon bald den zweiten Grathöcker ( jeweils mit Steinmann ), hier  über eine steile Rinne hinab und zurück zum Gratverlauf. Hier bei einer Gedenktafel leitet ein Drahtseil nach Norden hinab und markiert damit den sogen. ' Durchstieg '. Leichter als es von oben den Anschein hat geht's ca. 50 Meter schräg hinab. Vom Ende des Drahtseils links ( westlich ) problemlos runter zum Wandfuß.
Nachdem ich nun die Kurzski an den Füßen hatte begann die Abfahrt ... den Nordhang hinab. Zwischen den Baumgruppen hindurch leiteten mich die Freiflächen bis hinunter zum markanten Absatz. 
Kaum hatte ich diesen erreicht zog es auch schon zu, das war mal wieder richtiges Dusel. Nun folgte ich dem aperen Aufstiegssteig ( Ski tragend ) hinunter zum Forstweg. Am Wegverzweig legte ich nochmal meine Ski an und fuhr den vereisten Weg hinunter zum Waldbeginn kurz vorm Parkplatz.

-- Schöne, einsame Runde
-- Extrem wenig Schnee ( dem Föhn sei Dank )
-- Zur Zeit brauchts weder Ski noch Schneeschuhe für den Aufstieg
-- Gratübergang und Durchstieg zur Zeit problemlos
-- Der Nordhang geht zwar recht gut zum abfahren / aber Skimitnahme eher als ' Zugabe ' oder für ' Liebhaber ' lohnend
Auf der aperen Südseite - im ' Julius Mayr ' Steig

 
Nicht's los heute !?
 
Nur noch schee
Die Wolken greifen von Norden an
 
Im Osten schauts ' noch ' besser aus
Aber das Wetter kommt von dort
 
Beginn der Gratüberschreitung
 
Vorfreude ! Drunten meine Abfahrtshänge
 
Blick zurück vom Zweiten Grathöcker
 
Der ' Durchstieg ' nach Norden
 
Beginn der Abfahrt durch den Nordhang
Besser als Laufen !
 
Wieder am Absatz - das war's wohl
 
Da geht noch was mit Ski !!
Gruß Daniel

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