B E R G H E I M A T

Samstag, 14. März 2015

Pitzenegg

Servus,


was war das heute für ein Tag ! Allerbestes Wetter, nicht zu warm und dazu noch recht sichere Bedingungen. So standen wir mal wieder vor der Qual der Wahl. Schattseitig hat es wohl noch Pulver ... aber wir wollten trotzdem lieber den Tag in der Sonne  verbringen. Allzu entschieden wir uns den südseitigen Idealhängen des Pitzeneggs einen Besuch abzustatten. Nach der Fahrt zum Ausgangspunkt in Lähn waren wir recht erfreut : wir waren das einzige Auto ( das sollte auch so bleiben ). Die unteren Hänge waren schon so gut wie aper – fein ... alle Aspiranten auf das Pfuitjöchl etc. hätten wohl bei diesem Ausblick ein Alternativprogramm gewählt. Aber wir wussten aus früheren Begehungen: das schmale Wiestal hat noch Schnee.
 
Dort ist der Eingang zum Firnglück






Also machten wir uns, schon in der Sonne, startklar. Rasch über die Gleise und die Langlaufloipe und weiter in Richtung dem Eingang ins Wiestal. So wie wir es erwartet hatten lag hier der Schnee durchgehend, nur 3 kurze, apere Bachquerungen standen an ... gingen aber mit Ski. 

IM WIESTAL :







Sonst quert man weiter droben nach links aus dem Graben heraus, dies war heute nicht sinnvoll ... also folgten wir dem Bachverlauf fast bis zum Erreichen des querlaufenden Forstwegs. Über diesen hinweg, nun in freies Gelände. 
 
Unser Ziel im Mittelpunkt


Im weiteren Verlauf ging es stets a bisserl links hinauf zum weitläufigen Auslauf des Wieskars ... und von hier links hinauf auf den Südrücken. 


Über diesen in zahllosen Kehren hinauf auf den Gipfel des Pitzenegg 2174 m. 


Zwar hatten wir hier droben eine geniale Aussicht aber ... der nur am Gipfel recht eisige Wind, verkürzte unseren Aufenthalt hier droben gewaltig. 
AUSBLICKE :
 
Drüben im Westen der Zingerstein

Über den Danielkamm bis zur Zugspitze

Bleispitz, dahinter die Gartnerwand + rechts der Rote Stein
Also machten wir uns an die Abfahrt. Direkt vom Gipfel westlich steil hinunter, über 2 kurze Stufen und schon ging’s genüsslich das Wieskar hinab. 




Bester Firn – es geht eigentlich nicht besser ! 

                                   


Erst drunten kurz vor dem querlaufenden Forstweg auf ca. 1600 m war Schluß mit der ersten Abfahrt. Hier holten wir unsere Pause nach. Da die Abfahrt so einmalig war entschlossen wir uns nochmals aufzusteigen, nicht das Pitzenegg war nun das Ziel sondern die erste Scharte westlich des Gipfels. 





So stiegen wir nochmals, unter voller Sonnenbestrahlung über die blendend weißen Hänge auf. Wir blieben meist rechts am Rand des Wieskars und erreichten zufrieden und schön durchgeschwitzt den Grat. 
             
                        

Geschafft

Drüben die Mieminger
Da inzwischen unsere Getränke vernichtet waren trieb es uns schon bald zur finalen Abfahrt. Nochmals durch den tollen Firn zogen wir unsere Spuren ... hinunter zum Beginn des Wiestals. 

                             


Auch hier hatte sich der morgentliche recht harte Altschnee in gut fahrbaren Firn verwandelt. Und so waren wir leider viel zu schnell  wieder drunten am Parkplatz.


-- Sehr schöner Tourentag mit besten Abfahrtsbedingungen / Firn vom Feinsten

-- Mit unserem 2.ten  Aufstieg wurden es locker 1500 Hm

-- Wir konnten es kaum glauben – waren aber ganz allein am Berg !?

-- Nichts zerfahren ... konnten unsere Spuren in jungfräuliche Hänge legen
-- Im Wiestal ist der Schnee auf dem Rückzug, geht aber grad noch.

-- Sonne vom ... bis zum Wagen

-- Infos im Panico Führer / Lechtaler


Gruß Daniel, in der Einsamkeit mit Hias

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