B E R G H E I M A T

Sonntag, 6. September 2015

Rehleiten - Gr. Riesenkopf + Maiwand

Servus,
bin ja nun doch schon seit einigen Jahrzehnten in unseren heimatlichen Bergen unterwegs ... trotzdem war das heutige Ziel für mich Neuland. Das unsichere Wetter war optimal diesem eher unscheinbaren Zapfen einen Besuch abzustatten. Für größere Ziele oder gar eine Klettertour  schien es mir heute eher ungeeignet. Nach den letzten Wochen mit Sonne pur und den manchmal schon tropischen Temperaturen war es heute eine erfrischende weil recht feuchte Angelegenheit.
 
Bei dem Wetter hat man auch Augen für die Schönheiten am Wegesrand

Also Fahrt hinaus nach Flintsbach im Inntal ... 

... und hier zum Parkplatz im Astenweg unterm Petersbergl ( kost nix ). 
 
Es tröpfelt munter vor sich hin / das Massiv des Heubergs
Anfangs stieg ich über den guten Forstweg in Richtung Asten/Petersberg auf ...
... an der Ruine Falkenstein vorbei ... den Abzweig später links zum Petersberg ignorierte ich und erreichte schon bald die Lichtung mit dem Bauer am Berg. 

Hier nun vom Weg rechts ab ... zum Haus und vom Brunnen über Trittspuren über die freien Wiesen in den Wald hinein. 

Nach diesem traf ich abermals auf einen Wirtschaftsweg ... rechts auf diesem in einem großen Bogen bis zur Riesenkopfalm. 

Hinter der Alm weglos durch den Wald zu den oberen freien Flächen ... 

... zuletzt über Trittspuren nördlich zum kecken Gipfel des Rehleitenkopf 1338 m


Blick in Richtung Tatzelwurm
Weder die Aussicht noch das Wetter lud mich zum längeren Verweilen ein – also gleich weiter. Vom höchsten Punkt weglos in den Wald und gerade hinunter zum breiten Wiesensattel vorm nächsten Gipfel. 

Auch diesen erstieg ich steil durch Wald von Süden. Auch hier vom Großen Riesenkopf 1337 m bot sich eine eher bescheidene Aussicht an, 


Drunten ganz schemenhaft Brannenburg
... so machte ich mich gleich an den Weiterweg. über den westlichen Rücken über Steig bis zur scharfen Rechtskurve. Hier links ein rotes Schild : Maiwand / Lebensgefahr / nur für Bergsteiger. Ich folgte diesen Trittspuren ... durch steilen Wald ging es abwärts zum Ansatz des Grats. 

Bis zu der letzten Steilstufe folgte ich den Spuren ... die letzte, sehr ausgesetzte Abkletterstelle ( UIAA II bis III- / hier war früher ein Seil gespannt ) war mir dann aber doch bei den heutigen nassen Bedingungen zu gefährlich. 
 

Ein kurzes Stück zurück und untenrum über den Normalweg hinauf in die letzte Scharte und leicht zum Gipfel der Maiwand 1135 m. Auch dieser Weg war heute mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. 

Inzwischen hatte es endlich zu regnen aufgehört und die nähere Umgebung gab sich langsam zu erkennen. War doch gut den anspruchsvollsten Gibbl heute als letztes zu machen. 
Schau ins Inntal und hinaus in Richtung Rosenheim
 Vom Gipfel kurz zurück in die Scharte und das steile Stück wieder hinunter ... nun kurz in gleicher Richtung den Tobel etwas hinab bis ich rechts droben das Geländerseil entdeckte. 


Von diesem ging es durch den steilen Hang – ohne das alte Seil zu belasten quer hinüber in Richtung Maigraben. 

Nicht sehr vertrauenserweckend !!
Die kurzzeitig sichtbaren Trittspuren verloren sich aber schon gleich wieder. Also gerade weglos abwärts. Anfangs links noch eine Felswand ... danach hielt ich mich, durch recht wildes Gelände, immer links des Maigraben.


Nach diesem doch recht rustikalen Stückerl erreichte ich endlich eine Holzbrücke. 


Blick zurück auf das kecke Horn der Maiwand
Diese führte mich über den Maigraben ... kurz danach den mittleren, wilden Karrenweg an der Lichtung der Burgau vorbei – ganz zuletzt wieder auf dem morgentlichen Aufstiegsweg in ein paar Minuten zurück zum Parkplatz.

                                                      

-- Eine schöne, bei den heutigen Bedingungen eher anspruchsvolle Runde / 1000 Hm

-- Bis zum Erreichen des letzten Gipfels regnete es munter vor sich hin
-- Deshalb keine Leut am Weg getroffen ( außer anfangs zum Petersberg )
INFOS zur Maiwand  
KARTE  
Gruß Daniel

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