B E R G H E I M A T

Freitag, 30. Juni 2017

‘ Mauerläufersteig ‘ am Bernadeinkopf

Servus,
bei dem eher unsicheren Wetter ging sich heute trotzdem eine schöne Klettersteigtour aus. Zwar sollten sich am Nachmittag wieder Gewitter einstellen aber bis dahin werde ich wohl wieder drunten sein. Ziel war der steile, schattige ...
‘ Mauerläufersteig ‘ durch die Bernadeinnordwand  Schwierigkeit D/E  mit gut 250 Hm


Start mit dem Radl am Parkplatz der Kreuzeckbahn in Garmisch. Nun auf dem guten Forstweg in Richtung Rießer See – später an der Rießerkopf Hütte vorbei. 

Jetzt in weiten Kehren zum Tunnel bei der Tröglhütte, kurz danach tauchte schon linkerhand die Kreuzalm auf. 

Nun etwas ruppiger unterm Kreuzeck vorbei ... leicht abwärts und nun ? Sperrschilder. Die kurze, angenehm zu fahrende steigende Querung zur Hochalm war wegen Steinschlagarbeiten gesperrt. 
 
Also den leidlichen Umweg über das Längenfeld, nach ein paar Serpentinen gerade über Wiesen zum höchsten Punkt der Umleitung ... 

... und abwärts zur Hochalm. Hier ließ ich das Radl stehen, der Weiterweg ist sausteil und wegen dem losen Untergrund kaum fahrbar. Also kurz zu Fuß ...

... hinauf zur Bergwachthütte und zuletzt flach zur schon sichtbaren Wand. Vom Hauptweg ab und den Schildern folgend durch Schutt zum Wandfuß.
Allein unter der nicht besonders einladend wirkenden Wand legte ich meine Klettersteigutensilien + Kletterschuhe an. Das Wetter schien zu halten, dazu kannte ich den Steig schon und wusste was mich erwartet – also los :


Schnell machte ich Höhe – bei der Steilheit auch kein Wunder.


Die teils nassen Stellen machten keine Probleme.


Langsam drückten die Wolken in die Wand


Schon zeigte sich die Seilbrücke / : der Steig ist gleich vorbei

Auch den Gipfel des Bernadeinkopf 2143 m hatte ich für mich allein aber ohne Aussicht ein eher tristes Vergnügen.

Für weitere Gipfelambitionen fehlte mir die Lust, auch wollte ich mein bisheriges Wetterglück nicht zu sehr strapazieren.
 
Die Hochfläche mit dem versteckten Stuibensee
Also zügiger Abstieg über die anfangs versicherten Schöngänge wieder hinunter zum Wandfuß ...


Ein seitlicher Blick in die Nordwand
... auf den Hauptweg Osterfelder – Hochalm. 
 
Blick in die Soiern
Über diesen hinunter zum Radl ... nun erst wieder kurze Auffahrt Richtung Längenfeld mit schönem Blick bevor der Weg endgültig fällt :

Nach einem letzten Blick zurück gab es nur noch eine Richtung – runter.

Bei der Heimfahrt zeigten meine Blicke in die Außenspiegel – gut das ich auf dem Heimweg bin, da hinten braut sich was zusammen. 
Obwohl der Himmel nun endgültig zugezogen war gönnte ich mir noch ein Bad im verwaisten Sindeldorfer Weiher :


Das Wasser war wärmer als die Luft !

-- Der Mauerläufer ist ein kurzer, knackiger, lohnender Steig
-- Nichts für Anfänger, man sollte sich seine Armkräfte einteilen.
INFO 
Gruß Daniel

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.