B E R G H E I M A T

Samstag, 9. Februar 2019

Heimgarten + Rauteckkopf von Schlehdorf

Servus,
 
heute machten wir die schon länger geplante Tour hinauf zum Heimgarten von Schlehdorf aus. Ich kannte zwar das Gebiet schon von einigen sommerlichen Touren aber im Winter mit Ski hatte ich bisher noch nicht die Ehre. Auch wollten wir die gute Schneelage dieses Winters ausnutzen, da der Ausgangspunkt doch recht niedrig ist macht die Tour besonders im unteren Teil bei schneearmen Bedingungen wenig Sinn.
 
FEIN - warum in die Ferne schweifen ...
Heute machten wir uns in dieser Hinsicht keine Sorgen, zwar gab es heute im Tal angenehme Plusgrade aber bei diesen Schneemengen !!
 
Start am Wanderparkplatz kurz hinter Schlehdorf, noch kurz vor Raut, und Start über anfangs flache Flächen zur Rodelbahn ‘ Felsenkeller ‘. 
 

 
Nach dem Felsendurchbruch rechts auf guter Spur steiler durch den Bergwald. 
 

 
Bald trafen wir wieder auf den Forstweg, diesem folgten wir nun bis zum Ende. 
 

Das erste Ziel zeigt sich
Unser nächster Anlaufpunkt war die kleine Jagdhütte rechts droben im freien Hang. 
 
 
Nach kurzer Trinkpause querten wir zurück zur Aufstiegsspur ...
 
 
... und nahmen mit ihr den Hang bis hinauf zur Geländekante. 
 
 
Hier öffnete sich nun der Blick in das Nordkar ...
 

Der Rauteckkopf - da geht's später noch aufi
... und der weitere Aufstiegsweg gab sich zu erkennen. In angenehmer Steigung ...
 

 
... stiegen wir bis unter den letzten steileren Hang, mit ein paar Kehren lag er unter uns ...
 
Die später befahrene Steilrinne

 
 
... und der flachere Nordrücken war erreicht. 
 

 
Jetzt war es nicht mehr weit ...
 
Endspurt
... und wir erreichten das Gipfelkreuz des Heimgarten 1791 m. 
 AUSSICHT :
 



Da sich hier droben doch einige vermummte Gestalten tummelten und dem eisigem Wind trotzen rutschten wir die paar Meter hinab zum geschlossenen Heimgartenhütterl. Hier suchten und fanden wir ein windberuhigtes Eckerl ...
 


 
... und wie bestellt kam die Sonne heraus.
 

 
Später nochmal kurz hinauf zum Gipfel ...
 
 
– abfellen und Start unserer ersten Abfahrt. Da die Bedingungen günstig waren befuhren wir die Steilrinne. 
 


 
Auch im weiteren Verlauf fanden wir stets unverspurte Hänge – Rinnen – Tobel ...
 


 
... und trafen am Beginn des Forstwegs wieder auf die Standardabfahrt.
Es sollte noch nicht vorbei sein – 
 
 
... also nochmal die Felle unter die Ski und auf geht’s. Rauf zum Rauteckkopf, so lautete der Plan. Nach einem kurzen Stückerl spuren trafen wir auf eine ältere, teils verschneite Aufstiegsspur ...
 

Drüben unser erster Anstieg
... welche wohl das gleiche Ziel hatte. So folgten wir dieser durch teils recht steiles, licht bewaldetes Gelände. 
 
 
Wir hatten es eigentlich nicht erwartet aber die Spur zog durch bis zum Gipfel des Rauteckkopf 1509 m. 
 

Von dieser Seite eine Imposante Erscheinung - Herzogstand

Der nun vernebelte erste Gipfel, der Heimgarten
Als Abfahrt nahmen wir die Nordseite in Angriff. 
 
 
Auch hier hatten wir eine schöne Abfahrt durch unverspurtes Gelände. 
 

 
Als Abschluss brachte uns ein enger Bachtobel wieder zurück zum Forstweg / westl, unterhalb der Rauteckalm. 
 
Im weiteren Verlauf folgten wir der bestens zu fahrendem Weg bis hinab nach Raut.
 
 
 
-- Eine recht schöne Unternehmung ( mit staufreier Hin - und Rückfahrt)
-- Heimgarten allein gut 1200 Hm, mit Rauteckkopf gute 1500 Hm
-- Ausreichend Schnee
-- Außer einer 3er Truppe beim Aufstieg waren wir bis zum Gipfel alleine
-- Am Gipfel trafen sich doch einige Tourengeher / wohl auch von Ohlstadt kommend
-- Aber in der kompletten Abfahrt waren wir wieder unter uns
-- Erste Abfahrt teils noch pulvrig aber abschnittsweise mit leichtem Deckel
-- Abfahrt vom Rauteckkopf durch bestens zu fahrenden, nicht zu tiefen Sulzschnee
-- Restliche Abfahrt am Forstweg – flott und gut eingefahren
 
 
 
Gruß Daniel, überm Kochelsee mit Ralf, Eiko und Markus
 
Einkehr im Klosterbräu / links Rauteckkopf - rechts Heimgarten : FEIN WAR'S
 

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