B E R G H E I M A T

Montag, 18. Februar 2019

Roter Stein

 
Servus,
 
heute durfte ich nochmals das zur Zeit tolle Wetter ausnutzen, ich hatte FREI. Meine Wahl fiel auf die schattige, schnell zur Sache kommende Tour empor zum Roten Stein in den Lechtalern.
 
Mal wieder ein gelungener Tag
In Gegensatz zum Wochenende waren die Straßen heute schön frei und so war ich schnell in Bichlbach. Von hier war es nicht mehr weit zum Abzweig hinauf nach Bichlbächle. Auf kleiner, enger Bergstraße gab es kurz vor dem Ort am Straßenrand eine Parkmöglichkeit.
 
Auf die Ski und hinein ins Stockachtal. Schon nach ein paar Minuten taucht man hier in eine imposante Bergwelt ein. 
 
 
Weiter ging’s über den flachen Boden des Regall bis zum Beginn des unteren Steilhang. 
 
 
Teils konnte man eine Aufstiegsspur ausmachen aber der leichte Wind der von droben über den Hang zog deckte sehr rasch alle Spuren zu. 
 
 
Teils war es pulvrig aber zumeist mit einem Deckel – so ging das Höherkommen zwar zügig aber trotzdem war bedächtiges Steigen ratsam. 
 

Drunten der Boden Regall
Meist suchte ich mir meinen eigenen Weg, den falls man mal auf eine ältere Spur traf war diese hart und recht rutschig. 
 
Mein Ziel kommt in Sicht, hab noch a Stückerl bis zur Karstufe
Alles hat einmal ein Ende und so war ich doch froh als ich über die Karstufe kam, dazu öffneten sich das Gelände und der weitere Aufstieg war auszumachen. 
 

Blick hinauf zum Skidepot
Auch im kompletten weiteren Aufstieg legte ich mir meine eigene Spur, es ging recht fein und so vermied ich die Rumruscherei. 
 
Bleispitze und Gartner Wand

Die Schafsköpfle
Der letzte Anstieg zum Ansatz des Nordgrats lag in der Sonne – hier war es so richtig warm. 
 
 
Am Beginn der Felsen machte ich Skidepot ...
 
 
... und stieg nun über eine gute aber auch teils harte Stapfspur mit nur kurzem Felskontakt empor zum Gipfel.
 

Roter Stein 2366 m
Was für eine Rundumsicht :
 
Aus dem Schattental bin ich herauf gestiegen




Nach der Gipfelrast ging’s über den Nordgrat wieder runter zu den Ski um mich dort nochmal schee in die Sonne zu setzen.
 
Auch der Abstieg ging ganz gut
Pünktlich zum Mittagsläuten macht ich mich an die Abfahrt. 
 
 
Die Hauptabfahrtsspuren vom Wochenende ließ ich links liegen um mich meist weit rechts zu halten. Das war auch gut so :
 
Freie Fahrt

Wer suchet der findet
Unter den Schafsköpfle ...
 
 
... fuhr ich danach hinüber in die östlichen Hänge und fand hier meine Linie. 
 
 
Viel zu schnell hatte ich wieder den Boden des Regall erreicht. 
 
 
Die letzten Meter blieb ich nun der gut eingefahrenen Hauptabfahrt treu.
 
 
 
 
-- Eine wirklich schöne Tour ohne Tal – und Waldhatscher / 1150 Hm
-- Der steile, lange Hang hinauf zum oberen Karboden ist durch den windbehandelten Plattenpulver etwas ungut zu gehen
-- Ab dem Karboden weiter, zuletzt durch den östlich ausgerichteten Schlusshang hinauf zum Skidepot ist die Aufstiegsspur recht hart, teils eisig und somit rutschig
-- Fußanstieg über den leichten Nordgrat z. Zt. gut machbar
-- Im obersten Teil fast alles zerfahren aber man findet noch bessere Stückl, im weiteren Verlauf am besten nicht den Hauptspuren folgen !!
-- Sehr ruhig war’s heit / nur 4 Leit gesichtet
 
 
 
 
Gruß Daniel

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