B E R G H E I M A T

Freitag, 17. Januar 2020

Kogelseespitze + Vordere Dremelscharte

 
Servus,
 
da es pünktlich zum Wochenende wieder greislig werden soll nutze ich den heutigen Frei(en)tag kurzfristig zu einer Skitour. Ziel war das Tourengebiet über der Hanauer Hütte in den Lechtalern. Da ich allein unterwegs war suchte ich mir einen unkritischen Gipfel heraus.
 
Sehr früher Start in München und über den Plansee ...
 
 
... weiter nach Reutte im Lechtal. Ausgangspunkt war der Weiler Boden an der Paßstrasse zum Hahntennjoch. Start vom Parkplatz ( kost nix )  mit Ski und hinein ins Angerletal. 
 
 
Gemächlich ging’s durch das schattige Bachtal ...
 
Auf dem Absatz die Hütte
... bis zur Materialseilbahn. Hier steilte es sich nun allmählich auf. 
 
 
In einem Rechtsbogen umging die gute Spur den Steilabbruch auf dem die Hütte steht. Droben angekommen ließ ich diese links liegen. 
 
 
Weiter über kupiertes Gelände ...
 
Die rechte Scharte wird heute meine Zugabe
... in einem leichten Rechtsbogen bis die Parzinnspitze sich zeigte :
 
 
Da geht's nun erst einmal hinauf : Gufelseejoch
Kurz danach erreichte ich das erste Mal für heute die Sonne. 
 
 
Nach kurzer Rast mit einem Besuch eines Schneehuhns :
 
 
... ging’s in den  nun wieder steileren Schattenhang ...
 
Blick hinunter zu meinem sonnigen Rastplatzerl
 ... empor ins Gufelseejoch. Der nächste Grathöcker war fast aper ( abgeblasen ) ...
 
 
... also querte ich diesen westlich mit geschulterten Skiern. Schon nach ein paar Minuten hatte ich den gut schneebedeckten Südhang erreicht. 
 

 
In ein paar Kehren hinauf zum letzten felsigen Grathöcker. 
 

 
Mit Ski mogelte ich mich hinüber um den letzten, kurzen Hang zu erklimmen :
 
 
So hatte ich nach gut 3 Stunden mein Ziel die Kogelseespitze 2647 m erreicht.
 
AUSSICHT :
 



 
 
Ganz da hinten Boden, mein Startpunkt
Eisig war’s hier droben also machte ich mich gleich an die Abfahrt. Ich fuhr über den anfangs recht steilen Osthang ab. 
 
Die Einfahrt
Da hier die Sonne schon etwas den Schnee gequält hatte ...
 
Dort unten wird wieder angefellt
... suchte ich mir ( wo es ging ) rechts in Nähe der Felsen schattige Bereiche. 
 
 
Hier war der Pulverschnee noch intakt :
 
 
Im unteren Teil suchte ich mir ein schönes, sonniges Platzerl und holte die Gipfelpause bei hier deutlich angenehmeren Temperaturen nach. 
 
 
Da ich noch Zeit und Körner hatte entschied ich mich noch einen Aufstieg zu starten. In der Früh war mir schon der schneeweiße, schattige Hang hinauf in die Vordere Dremelscharte ins Auge gestochen. Also fuhr ich noch ein Stück hinunter ...
 
 
... bis zum Beginn des Aufstiegshangs. Felle ran und aufi. 
 

 
Kehre um Kehre kam ich der sonnigen Scharte näher. 
 
Da war ich vorher grad droben - Abfahrt durch den nun wieder schattigen Osthang

Nimmer weit
Droben in der Vorderen Dremelscharte 2434 m angekommen erwartete mich zwar ein toller Ausblick aber auch der nicht vermisste, eisige Wind. 
 

 
Also auch von hier gleich wieder in den Abfahrtsmodus. 
 
Jetzt geht's wieder in Richtung Hütte
Es gab bei der Abfahrt windgepresste und schön pulvrige Bereiche – man muss sie nur finden/erkennen. 
 
 
Nun wieder an der Hütte vorbei ...
 
 
... und nun nicht den Aufstiegshang hinunter sondern links über den Bach in eine Latschenrinne / auch hier gab es noch schönen Pulverschnee zu finden. 
 
 
Ab der Materialseilbahn hieß es nur noch ‘ laufen lassen ‘. 
 
 
Kurz vorm Ende gab es beim Holzhütterl ...
 
 
... noch einmal 2-3 Minuten aufi haxln : DAS WAR’S
 
 
-- Tolles Gebiet mit ausreichend Schnee
-- Teils harte Aufstiegsspuren
-- Meist trockener Pulverschnee aber man trifft teilweise auch Presspulver an
-- Man sollte die bereits eingefahrenen  Bereiche meiden
-- In den sonnigen Bereichen in der Früh hart – firnt aber später auf
-- Traf kurz 3 Pärchen auf meiner Tour
 
 
Gruß Daniel

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