B E R G H E I M A T

Montag, 20. Januar 2020

Traumtour auf die Kuhlochspitze

 
Servus,
 
der tolle Neuschnee und das zwar eisige aber allerbeste Bergwetter musste heute nochmal ausgenutzt werden. Das Ziel stand schnell fest – rein ins Pulverparadies des Eppzirler Kessel. So starteten wir am Beginn des Gießenbachtal bei heute mal richtigen Wintertemperaturen ! 
 
Das war mal wieder heute richtig ' SPITZE '
Der sonst eher anfangs eisige und mit Steinen garnierte Weg zeigte sich mal richtig Belagschonend. 
 
 
So stiegen wir entlang des Bachs, mit nur kurzer Sonnenbestrahlung ...
 
 
... bis zum Abzweig ins Eppzirl. Nun etwas steiler bis wir das freie Gelände des Eppzirler Tals erreichten ...
 
Unser Ziel kommt ins Sichtfeld
– bevor es wieder in den Schatten ging genossen wir erst nochmal kurz die Sonne. 
 
Das muß sein

 
Weiter in langsamer Steigung an der im Winterschlaf befindlichen Eppzirler Alm ...
 
Samstagskarspitze war auch angespurt
 
... vorbei bis zur ersten Latschenstufe. Diese war wunderbar eingeschneit ...
 
 
... und ging dieses Mal ohne Probleme. Nach einem weiteren Stückerl gingen die frischen Spuren weiter hinauf in die Eppzirler Scharte. 
 
Auch diese wurde schon begangen
Wir nahmen hingegen den rechten Hang in Angriff. Eine Aufstiegsspur, wohl von gestern leistete uns teils gute Dienste. 
 
 
An manchen Stellen war diese schon wieder frisch verweht – also gab es zumindest a bisserl was zu spuren. 
 

 
Durch’s Kuhloch, zuletzt leicht links und etwas steiler ...
 

 
... hinauf zur sonnigen Kuhlochscharte. 
 

 
Hier deponierten wir die Ski und machten uns an den finalen Gipfelanstieg. 
 

 
Da dieser tief verschneit war legten wir nun mit einiger Mühe und Schweiß ...
 

 
... unsere Spur durch die jungfräulichen Steilhänge hinauf zum Gratverlauf. 
 

 
Nun noch ein paar Meter Gewühle ...
 


 
... und wir hatten unser Ziel erreicht – den Gipfel der Kuhlochspitze 2297 m.
 

 
AUSBLICKE :




Etwas unterhalb im Schneehang machten wir Rast. Widererwarten hielten wir es hier droben in der Sonne sogar länger aus. Windstille bescherte uns eine aussichtsreiche Pause ohne Handschuhe !
 
 
Der Abstieg hinunter in die Scharte war hingegen schnell erledigt ...
 

 
... und so konnten wir mit der Abfahrt beginnen. 
 
 
Es ging richtig fein. Platz ohne Ende für unsere eigene Linie und Pulverschnee der besten Sorte. 
 

 
Was will man mehr !?
 

 
Wie es halt immer so ist waren wir viel zu schnell wieder drunten. 
 


 
Nach der heute auch schön zu fahrenden Stufe hinunter zur Alm hielten wir uns nun an die Aufstiegsspur. Dank dieser rauschten wir zügig in den flachen Boden des Eppzirler Tals.  Hier hieß noch einmal a bisserl haxln und schieben bis zum Scheitelpunkt. Auch das letzte Stück nutzten wir die morgendliche Aufstiegsspur für die Schussfahrt ...
 
 
... welche erst direkt am Auto endete.
 
 
-- Super war’s : Es geht eigentlich nicht besser !
-- Von drunten bis zum Gipfel ausschließlich feinster Pulverschnee
-- Heute noch viel Platz für eigene Spuren
-- Mal richtig kalt war’s heut
 
Gruß Daniel, im Karwendel mit Toni

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