B E R G H E I M A T

Dienstag, 30. Januar 2018

Auf die vernachlässigte Weitalpspitz

 
Servus,
 
heute machten wir eine kleine Tour auf den westlichen Nachbarn der Scheinbergspitze. Zu unserem heutigen Ziel zieht es merkwürdigerweise nicht so viele Tourengeher. Der Anstieg ist eigentlich schön, nicht zu steil, abwechslungsreich mit tollen Aussichten und hat ein schneidiges Finale. 
 
 
Auch die Abfahrt geht meist über freie Flächen, Schneisen oder lichten Bergwald und lohnt einen Besuch. Besonders bei der derzeitigen hohen Schneelage und dazu kommt, das war unser heutiger Wunsch, die Tour verläuft in der Sonne!
 
Der Start an der Bundesstraße am Beginn eines Forstwegs, wie in manchen Beschreibungen angegeben, war heute nicht möglich. Die hohe Schneelage ließ ein Parken am Straßenrand nicht zu. So stellten wir unseren Wagen am geräumten Parkplatz unterhalb der Haarnadelkurve ab ( Start des Sommerwegs auf die Kreuzspitze ). 
 
Unser Ziel vom Ausgangspunkt
Jetzt an den steilen Hängen oberhalb des Fischbach links hinauf ...
 
 
... auf das gut erkennbare Waldplateau ( man kommt auch einfacher dort hinauf ! ). Hier droben trafen wir auf eine alte Aufstiegsspur. Dieser folgten wir nun, anfangs noch kurz recht flach bis es in recht angenehmer Steigung aufwärts ging. 
 
Die Geierköpfe zeigen sich
Durch den lichten Wald, teils entlang eines Baches bis zum erreichen der ersten Freiflächen. 
 

 
Hier knallte schön das Zentralgestirn auf uns herab und ließ uns sauber schwitzen. 
 
Dafür wurde die Aussicht immer besser.
Schon bald hatten wir die kleine Hütte der Weitalpe erreicht. 
 
Das versunkene Hütterl
 
 
Kurz den Schweiß etwas trocknen lassen, einen Schluck trinken und weiter ging’s. Von hier war es nicht mehr weit, die Spur zieht rechts aufwärts ... 
 

 
... und weiter entlang des Grats, mit gebührendem Abstand zu den Wechten ...
 
 
... zum kleinen Gipfel der Weitalpspitz 1870 m.
 
 
 
Hier ließen wir uns erst einmal nieder, genossen die Aussicht und die Ruhe. 
 


 
Die Sonne schien zwar noch aber die Eine oder Andere kleine Wolke ärgerte uns, dazu gesellte sich ein zwar leichtes aber eisiges Winderl. Unseren angedachten Plan unsere Tour noch zu erweitern : Abstieg ins Weitalpjoch – Anstieg über den Wilden Freithof zum Gamsangerl und rauf auf die Hochplatte ließen wir dann doch lieber fallen. 
 
Dort wäre es noch hinüber gegangen - das Nächstemal
Von Norden drückte das Gewölk stetig heran, verhüllte hartnäckig die Hochplatte und auch der Schnee war wohl Dank der fehlenden nächtlichen Abstrahlung schon richtig schön durchweicht. 
 
Also packn wirs an
 
So machten wir uns an die Abfahrt. 
 

 
Diese führte uns in etwa wie der Aufstieg ins Tal.
 
Freie Fahrt

 
 
-- Zwar kurz aber trotzdem eine lohnende Kurzunternehmung / knapp 800 Hm
-- Ausreichend Schnee, die Latschen im oberen Teil sind alle verdeckt
-- Sahen und trafen niemand
-- Auch in letzter Zeit nicht viel begangen, deshalb fanden wir noch zahlreiche unbefahrene Areale
-- Im oberen Teil tiefer Firn, weiter drunten ebensolcher Sulzschnee
-- Trotzdem gut zu fahren 

 
EINEN BESONDEREN DANK AN DIE/DEN SCHNEESCHUHGEHER DER IN DEN LETZTEN TAGEN SICH ALLE MÜHE GEGEBEN HAT DIE AUFSTIEGSSPUR MIT SEINEN ‘ LÖCHERN ‘ ZU VERZIEREN  ?!
 
 
 
 
KARTE 
 
Gruß Daniel, in den Ammergauern mit Eiko

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