B E R G H E I M A T

Samstag, 3. Oktober 2020

Weglostour : Von Osten zum Kampen

 

 
Servus,
 
mal wieder ein Samstag mit eher unsicherem Wetter. Notgedrungen verzichteten wir auf eine geplante Klettertour und widmeten uns stattdessen einem noch ‘ offenen ‘ Weglos Anstieg. Bei meiner Tour zum Bettstein fiel mir die wilde Ostseite des Ochsenkamp ins Auge. Heute war’s soweit. 
 

 

Nachdem ein Parkplatz am Tegernsee gefunden war ...
 

... radelten wir zurück nach Bad Wiessee um gleich links ins Söllbachtal  abzubiegen. Ein Stück im schattigen Tal und einen Abstecher hinauf zum ‘ Bauer in der Au ‘. Hier ein erster Blick zu unserem Ziel. 
 

Später trudelten wir wieder im Söllbachtal ein und folgten diesem nun brav bis auf Höhe der Luckengraben Alm ( 8,8 Km ). Hier verräumten wir unsere Radln und nach dem überqueren des Söllbach ...
 

... suchten wir uns unseren Weg. 
 

Zuerst folgten wir dem markantem Bachverlauf. 
 




Dieser wurde immer steiler und einige Felsstufen verlangten leichte Kletterei. 
 
 






Im obersten steilstem Teil erstiegen wir eine Rippe zwischen zwei Wasserläufen. Auf ca. 1300 m lag die Steilstufe hinter uns und das Gelände weitete sich ...
 

 
... und wir hatten das ‘ Im Kar ‘ erreicht. 
 
 



Hier nun ohne Probleme gerade empor bis zum Felsansatz. 
 



Nach kurzer Rast ...
 


... erklommen wir die oberste Grathöhe über eine teils felsdurchsetzte Rinne/Rampe. 
 
 
 
Nach dem Erreichen des Gratbuckel ...
 


... war es nicht mehr weit und wir standen beim Gipfelkreuz des Ochsenkamp 1594 m.
 

AUSSICHTEN :
 


Drüben der Nächste

Über den Weg nun hinüber zum unscheinbaren Auerkamp 1603 m
 


... und gleich weiter zur Erhebung des Spitzkamp 1569 m



AUSSICHTEN :
 


Drunten die Hütte unser nächstes Ziel
 
                                   Von Westen sahen wir schon – da kommt was !
 
Also gleich ein Stück weiter hinunter um noch kurz vor dem Sattel links weglos hinüber zur Mühltal Alm abzusteigen. 
 

 
Von dieser immer mit leichtem Linksdrall hinab bis wir die Raffelgraben Jagdhütte erreichten. 
 


Von hier folgten wir nun den Trittspuren. Anfangs ging’s weit über dem Raffelgraben hinüber auf die Ostseite und zuletzt hier in zahllosen Kehren hinunter ins Söllbachtal.
 
 
 
Genau bei unserem Radldepot kamen wir heraus – wir waren mutig und radelten noch kurz hinauf zur Schwarzentenn Alm.
 


Dies hätten wir im Nachhinein lieber gelassen. 
 

Beim Start unserer Abfahrt begann es zu regnen ! 
 

Letztendlich kamen wir glitschnass und mit eisigen Pratzen drunten im Tal an.
 
 
-- Bis auf die Abfahrt war es eine perfekte, interessante und abwechslungsreiche Unternehmung
-- KEINE WANDERTOUR
 
Gruß Daniel, überm Tegernsee am Berg mit Hias
 

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