B E R G H E I M A T

Freitag, 13. November 2020

Chillen am Rauteckkopf

 

Servus,
 
‘ Hoch die Hände Wochenende ‘ so begann ich dieses heute mit einer kleinen Bergtour nach Erledigung des Tagwerks. Ziel war eine stressfreie Radl/Wanderunternehmung am Alpenrand. So fiel meine Auswahl auf den unscheinbaren Rauteckkopf, dieser liegt genau nördlich unterhalb des altbekannten Gratübergangs vom Herzogstand zum Heimgarten. Hier verschlägt es fast nie jemand hoch – kein Gipfelkreuz und kein ausgeschilderter Weg verrät sein Dasein. Das letzte Mal gab ich diesem Buckel 2019 mit Ski die Ehre.
 

Start am Kapellenparkplatz kurz vor Schlehdorf ...
 

– durch den Ort und am Westrand des Kochelsee. 
 
Da geht's jetzt aufi

Weiter über Raut ...
 

... durch den Felsenkeller, am Jochfleck vorbei stets dem Forstweg folgend ...
 

... bis der Blick zum Rötelstein frei wird. Kurz danach kommt man an einer Felswand vorbei – hier Radldepot ( gut 7 Km ). Nun stieg ich an schönen Felsformationen vorbei hinauf auf den freien Gratverlauf. 
 


Durch Schneisen zur Rauteck Alm ...
 


... und nun gibt es eine Trittspur. Dieser folgte ich, über eine aufsteilende Freifläche ...
 


... und zuletzt durch Bergwald und Latschengassen zur kleinen Erhebung des Rauteckkopf 1509 m.
 

Die Aussicht ist zwar etwas begrenzt aber nichtsdestotrotz ganz fein :
 



Drüben der Heimgarten ...

 ... aha dort sind die ganzen Leit !

Nun verputzte ich meine Brotzeit, las meine Zeitung und legte mich in die Sonne. Weil’s so schön war schlief ich auch prompt ein.
Als ich nach geraumer Zeit wieder erwachte hatte sich inzwischen noch ein ‘Einsamkeitsliebhaber’ eingefunden. Ich machte mich nun gut ausgeruht an den Abstieg. Diesen machte ich weglos hinunter nach Westen. 
 

Bald hatte ich ein Bachbett erreicht, ich folgte diesem bis es steil + felsig abbrach. 
 

Blick retour

Nach einer kleinen Umgehung erreichte ich das Hochtal wo der Forstweg endet. 
 

Diesem folgte ich nun knapp einen Kilometer bis ich mein Radl wieder erreichte. 
 

Jetzt hieß es nur noch ‘ rollen lassen ‘.
 

 
 
 
Gruß Daniel

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