B E R G H E I M A T

Dienstag, 24. März 2020

Über die Hörnle zum Aufacker

Servus,


nachdem ich mich etwas schlau gemacht hatte was in Zeiten der momentanen Ausgangsbeschränkung rechtlich möglich ist – ging’s heute zu einem kleinen Bergspaziergang in die Berge.




Auf anspruchsvolle Bergtouren, Klettern oder Skitouren soll man ja (was auch logisch ist) wegen der möglichen Verletzungsgefahr verzichten. Das Rettungswesen hat ja wahrlich zur Zeit andere Sorgen als sich um wagemutige Bergsteiger zu kümmern. Ich suchte mir also eine leichte, schneefreie und somit absolut sichere Rundtour heraus. Auch war ich bei dieser Tour ganz alleine und erfüllte somit den Anspruch soziale Kontakte zu meiden.

 
Saukalt war's heut


Fahrt über Ettal nach Oberammergau zur Laberbahn – hier stellte ich mein Radl ab. Nun fuhr ich weiter nach Unterammergau um bei Kappel am dortigen Parkplatz mit meiner Wanderung zu starten. 


Auf den Normalweg über das Wildeck hatte ich keine so rechte Lust – also nahm ich einen unbekannten, interessanteren aber ebenfalls leichten Aufstieg. 


Dieser führte mich direkt hinauf zur Hörnle Hütte.




Als erstes nahm ich das Vordere Hörnle 1484 m in Angriff :





Der Nächste

Weiter ging’s zum Mittleren Hörnle 1496 m :




Über die weite Fläche stieg ich hinüber zum Hinteren Hörnle 1548 m :



Blick retour



Der Weiterweg

Das nächste Ziel war nicht weit – der Stierkopf 1535 m :







Drüben - mein Letzter für heut

Jetzt ging’s nach dem kurzen Besuch beim ' Schatzloch ' ...


... ein gutes Stück hinunter in die Einsattlung der ‘ Drei Marken ‘ . Hier folgte ich kurz den WW in Richtung Aufacker. Aber Baumbruch ...


... und das damit recht unübersichtliche Gelände veranlassten mich lieber weglos zum unscheinbaren Rehbrein Kopf 1416 m aufzusteigen :

 
Unlohnender gehts kaum

Im weiteren Verlauf folgte ich meist dem baumfreien, breiten Höhenzug ...




... direkt hinauf zum Gipfel des Großen Aufacker 1542 m :





Ganz hinten die 3 Hörnle

Jetzt hieß es nur mehr absteigen – entlang des Normalwegs ...






...schlenderte ich hinunter ins Tal zu meinem vorher deponierten Radl. 


Nun fuhr ich stets am Wasserlauf entlang zurück nach Kappel.






-- Eine ruhige, leichte Unternehmung ohne alpine Gefahren

-- Schnee spielt keine Rolle mehr

-- Der eisige Ostwind nervte a bisserl und verwandelte die Gipfelregionen in ein weißes Reifparadies 

-- Kurze Rückfahrt mit dem Radl / knapp 7 Km




Gruß Daniel

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