B E R G H E I M A T

Montag, 15. März 2021

Schneesturm & Einsamkeit am Brauneck

Servus,

nach dem gestrigen Ruhetag ging’s heute wieder rauf auf den Berg. Neuschnee und dazu richtiges Sauwetter – genau richtig für einen Besuch des Braunecks. Der Plan war heute mal den südlichen Anstieg zu machen – mal schaun ob der Neuschneenachschub dies wieder möglich macht.
 
Die Banklehne als Maß der heutigen Schneehöhe !!

Fahrt nach der Arbeit hinaus nach Lenggries und parken am heute fast leeren Parkplatz unterm Draxlhang. 
 
Die Abfahrt ist gesichert - da kum i späta obi

Zuerst legte ich meine Spur über die weite Freifläche, an einem Marterl vorbei ...
 

 ... bis zum Forstweg beim Murbach. 
 

Hier folgte ich nun den WW in Richtung Bayernhütte. 
 

Die Schneehöhe nahm nun stetig zu auch weil immer neuer Nachschub vom Himmel fiel. 
 

Eine Schneekatzenspur erleichterte mir da höherkommen gewaltig. An der Filzalmhütte vorbei durch die traumhaft verschneite Landschaft. 
 

Da wäre heute wohl auch eine Abfahrt möglich + lohnend

Bald hatte ich schon die weiten, freien Flächen des Skigebiets erreicht. 
 


Da dieses Jahr coronabedingt hier droben absolut ‘ tote Hose ‘ herrscht war alles ruhig und tiefverschneit – so hatte ich mir dies heute vorgestellt ! 
 

In ein paar Schleifen, an der Finstermünz Alm vorbei bis ich zur neu renovierten Bayernhüte kam. 
 

Hier endete nun die teils wieder zugeschneite Katzenspur. Jetzt hieß es ...
 

... ‘ selbst ist der Mann ‘ ... so legte ich meine Spur durch den Pulverschnee. Der Zirkuskessel blieb links liegen ...
 

... auch die Tölzer Hütte sah ich nur beim vorbeigehen.
 

Jetzt querte ich die Hänge in Richtung meines ersten Ziels – schemenhaft zeigte es sich :
 

 
Über den oberen Weg, unter den Felsen vorbei ...
         



 ... und hinauf zum sturmumtosten Gipfel des Schrödelstein 1548 m.
 

Da geht's jetzt umi zum Brauneck

Jetzt folgte der Gang über den stumpfen Höhenrücken ...
 
Blick retour

Der Wind baut schon wieder fleißig !
 
 
... voll dem Sturm ausgesetzt kämpfte ich mich hinüber ...
 

... zum einsamen Gipfel des Brauneck 1555 m. Wo sich sonst Dutzende tummeln war heute keine Seele weit und breit zu sehen. 
 


Auch mich hielt es hier nicht lange und so rutschte ich gleich die paar Meter hinunter zum Brauneckhaus.
 
 
 
Wie erwartet hatte ich den dortigen Unterschlupf für mich alleine und genoss erst einmal die Windstille. Draußen schneite es weiter ohne Unterlass ! Nachdem ich mich a bisserl gestärkt hatte und ich die vereiste gegen angenehm trockene Kleidung getauscht hatte machte ich mich an die staubige Abfahrt.
 
 
 
An der Bergstation vorbei hinunter zur Brauneck Alm und auf altbekanntem Weg obi ins Tal.
 



 
 
-- Schnee ohne Ende / droben bis zu 40 cm und es kommt wohl noch mehr
-- Pulverschnee der in den Hochlagen zum Spielball für den stürmischen Sturm wird
-- Schneeverwehungen und Wechten von SO bis S
-- Sah und traf beim Aufstieg + am Gipfel keine Seele
-- Bei der Abfahrt stiegen eine Handvoll Schneeliebhaber auf
-- Die Buckelpiste besteht zwar noch aber mit der flaumigen Auflage ging’s sehr gut zu fahren
 
 
Gruß Daniel

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